Lackenbach

Erstellt am 19. Juli 2017, 06:10

von BVZ Redaktion

Lackenbacher Krokodil musste nun übersiedeln. Der Brillenkaiman und weitere als gefährlich einzustufende Tiere wurden in ein anderes Bundesland gebracht.

Ungewöhnliches Haustier: In Lackenbach wurde ein 1,50 Meter großer Kaiman sowie Pythons als Haustiere gehalten. Nun haben alle Tiere, die als gefährlich einzustufen sind, ein neues Zuhause in einem anderen Bundesland gefunden. Foto: Shutterstock/Maxim Petrichuk  |  Shutterstock/Maxim Petrichuk

In Lackenbach sorgten ein Brillenkaiman (Krokodil), Riesenschlangen und andere Reptilien, die als Haustiere gehalten wurden, für Unmut in der Nachbarschaft. Man lebe als Anwohner bereits in Angst vor den gefährlichen Tieren, die sicherheitspolizeilich nicht entsprechend untergebracht sind und auch nicht artgerechet gehalten werden, hieß es damals in einem Schreiben ( die BVZ berichtete ).

„Alle gefährlichen Tiere weggebracht“

Nun kann Bezirkshauptmann Klaus Trummer vermelden: „Das Krokodil ist nicht mehr in Lackenbach, der Besitzer hat das Tier weggebracht.“ Alle Tiere, die als gefährlich einzustufen sind, seien aus Lackenbach weg und auch nicht mehr im Bezirk Oberpullendorf, so der Bezirkshauptmann. „Auch die Pythons sind alle vom Besitzer verbracht worden“, erklärt Klaus Trummer weiter.

Der bisherige Besitzer hat für seine Tiere ein neues Zuhause in einem anderen Bundesland gefunden. Seitens der Behörde habe man auch mit der Person gesprochen, bei der die Tiere nun untergebracht sind. „Wir haben sie über die rechtliche Situation informiert“, meint Trummer.

Auch die Behörde vor Ort informiert

Das Halten von exotischen Tieren fällt einerseits unter landesrechtliche Bestimmungen und andererseits unter Tierschutzbestimmungen. „Wir haben auch die zuständigen Behörden vor Ort informiert, dass die Tiere nun dort sind“, führt Bezirkshauptmann Klaus Trummer aus.

Lackenbachs Bürgermeister Christian Weninger meint auf Anfrage der BVZ: „Ich bin froh, dass die Tiere nicht mehr in Lackenbach sind. Ich hoffe, dass die Vermieter in Zukunft sorgsamer mit ihren Häusern umgehen.“