Erstellt am 28. Oktober 2015, 04:57

von NÖN Redaktion

Nahversorger für Ort. Die Gemeinde Neckenmarkt kämpft seit Jahren, einen Nahversorger zu bekommen. Eine Handelskette wäre nun mit im Boot. Der Standort gehört noch geklärt.

 |  NOEN, Kzenon/shutterstock.com

Ein Nahversorger ist für die Gemeinde Neckenmarkt ein großes Thema. „Wir haben jahrelang Anstrengungen mit namhaften Nahversorgern gemacht und Gespräche geführt. Es ist daran gescheitert, ein Objekt zur Verfügung zu stellen“, schilderte Bürgermeister Hans Iby.

Nun trat die Firma Kastner – Nah und Frisch an die Gemeinde mit dem Wunsch heran, einen Nahversorger zu errichten. Die Gemeinde soll die Räumlichkeiten zur Verfügung stellen. Zwei Varianten wären für die Gemeinde möglich. Zum einen wurde bereits das Wiedemannhaus von der Gemeinde gekauft.

Um einen Nahversorger in entsprechender Größe bauen zu können, bräuchte es dazu aber auch das benachbarte Gebäude in dem früher die Schleckerfiliale untergebracht war.

Zwei Interessenten für Nahversorger 

„Das leer stehende Schlecker-Gebäude neben dem Wiedemannhaus wurde an einen ungarischen Staatsbürger verkauft. Wir sind mit ihm in Kontakt und er wäre für eine Vermietung, Verkauf oder auch Objekttausch bereit und wird uns ein Angebot legen. Hier würde das Wiedemannhaus abgerissen werden – hierfür gibt es bereits einen Gemeinderatsbeschluss – und ein Zubau von 100 bis 150 Quadratmeter errichtet.

Die zweite Variante wäre das ehemalige Gasthaus Moritz zu kaufen und im Erdgeschoss den Nahversorger zu errichten“, so Iby. Das Gasthaus hat bereits eine Nutzung gefunden, da im Obergeschoss Flüchtlinge untergebracht werden sollen.

Für den Nahversorger gibt es bereits zwei Interessenten aus Neckenmarkt als mögliche Betreiber. In den nächsten Wochen soll die Gemeinde von der Firma Kastner einen Plan bekommen, den der Gemeinderat dann beschließen muss.