Erstellt am 01. Juni 2011, 00:00

Neckenmarkter Winzer räumten im Land ab. WEINPRÄMIERUNG / Drei der dreizehn Landessieger sind aus Neckenmarkt: Die Weingüter Tesch, Hundsdorfer und Wellanschitz.

Die Neckenmarkter Qualität konnte überzeugen: Josef Tesch siegte in der Kategorie Blaufränkisch classic.  |  NOEN
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NECKENMARKT / Die Gemeinde Neckenmarkt präsentierte sich bei der Weinprämierung einmal mehr als ein Mekka der Weinliebhaber. Von dreizehn Landessiegern kommen drei aus der Rotweingemeinde. In der Sortengruppe Blaufränkisch classic siegte das Weingut Josef Tesch. „Natürlich freuen wir uns, aber wir hätten nicht damit gerechnet. Allerdings muss die Qualität passen, damit man überhaupt ins Finale kommt. Im Finale gehört dann auch ein bisschen Glück dazu“, so Tesch. Bereits mit dem classic 2008 konnte man den Landessieg erringen.

Auch beim Weingut Hundsdorfer, das in der Sortengruppe St.-Laurent-Blauer Burgunder siegreich war, ist der Jubel groß. „Freuen tut man sich immer. Wenn vier Weine ins Stechen kommen, dann kann man nie sagen, wer gewinnen wird. Da ist die Freude dann riesengroß“, so Anton Hundsdorfer. In den vergangenen drei Jahren konnte er mit vier verschiedenen Weinen Preise einheimsen.

In der Sortengruppe Zweigelt Reserve konnte sich das Weingut Wellanschitz durchsetzen. „Wir kämpfen immer vorne mit, dieses Jahr hat es mit dem Sieg geklappt und damit haben wir eine Riesenfreude“, erzählt Stefan Wellanschitz. Ihn freut als Obmann des Weinbauvereins des Ortes natürlich auch der Erfolg der Neckenmarkter Weinbauern insgesamt.