Erstellt am 03. Oktober 2012, 00:00

Neues Hotel bei Therme. Eröffnung / Durch die Investition von 22,34 Millionen Euro wurde das Profil geschärft. Als nächstes steht ein zweites Thermenhotel am Plan.

Feierten mit Sunny Bunny: Die Kinder der Tanzwerkstatt FUX.  |  NOEN

LUTZMANNSBURG / Sechs neue Rutschen, darunter die 270 Meter lange XXL-Monster Ride-Rutsche mit Schwimmreifen für zwei Personen (der längsten Rutsche Österreichs) der Outdoor-Splashpool mit Sprungtürmen, die Kletterwand über dem Wasser sowie die neue Babyworld Outdoorwasserfläche mit Bumper Boat Hafen, Wasserwippe und Wassershooter sind nur einige der neuen Attraktionen in der Sonnentherme Lutzmannsburg-Frankenau. 22,34 Millionen Euro wurden investiert, um Qualität, Marktanteile und Arbeitsplätze zu sichern, die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und das Profil als Baby-, Kleinkinder- und Familientherme weiter zu schärfen.

„Wir gehen in Richtung Aquapark mit aktivem Betätigungsbereich für die ganze Familie. Der Erholungs- und Wellnessbereich fällt etwas zurück“, erklärt Thermendirektor Wolfgang Stündl, der aber auf die Relaxworld mit Sprudelliegen und den neu gestalteten Saunabereich verweist. In nur elf Monaten wurde die „Sonntherme neu“ geplant, eingereicht, vergeben und umgesetzt. Am 7. Juli konnte nach nur drei Monaten Schließzeit der Betrieb wieder aufgenommen werden. Und mit Stolz verweisen die Verantwortlichen auf die ersten messbaren Erfolge: „Im Juli hatten wir bei drei Wochen Öffnung im Vergleich zum Vorjahr um 12.000 Besucher mehr. Die September-Auslastung im Hotel Sonnenpark liegt bei 90 Prozent“, berichtet Stündl. Auch hier habe man viel neu gemacht, um das Hotel überregional zu positionieren und in Ostösterreich konkurrenzlos zu sein.

Nächste Investition schon in Planung

„Nach der letzten Eröffnung hatten wir 100.000 Besucher mehr im Jahr“, so Stündl. „Ich nehme an, dass es dieses Mal auch so sein wird. Allerdings muss man bei einem Verschließartikel wie der Therme immer wieder investieren. Die Investitionsintervalle werden kürzer, weil der Wettbewerb schärfer wird.“

Seitens Land und WIBAG kündigte man daher auch an, dass weitere Investitionen geplant sind. Laut WIBAG-Direktor Franz Kast wird ein zweites WIBAG-eigenes Hotel entstehen. Dafür wurde das ehemalige Galuska-Hotel, das im Bereich der Babyworld ans Thermenareal angrenzt, bereits angekauft. Die Planungen laufen bereits, die Umsetzung soll nächstes Jahr über die Bühne gehen. „Die Qualität der Therme ist nur dann nachhaltig gesichert, wenn die Betten da sind“, so Kast, der darauf verwies, dass die WIBAG die klare Vorgabe habe, die Therme wirtschaftlich zu führen.