Erstellt am 14. September 2016, 12:06

von BVZ Redaktion

Jubiläum: 15 Jahre Unterstützung. Die Hilfe für Angehörige psychisch Erkrankter (HPE) ermutigt seit 15 Jahren im Burgenland. Dies wurde am Freitag gefeiert.

Im Haus St. Stephan: Norbert Erlacher, Karl Dantendorfer, Obfrau Angelika Klug, Andrea Eckelhart-Göpfrich, Landesrat Norbert Darabos und Oberpullendorfs Stadtchef Rudi Geißler.  |  Roznyak

Eine Jubiläumsfeier anlässlich 15-jähriges Bestehen von HPE (Hilfe für Angehörige psychisch Erkrankter) fand am vergangenen Freitag im Haus St. Stephan statt. Gegründet wurde HPE im Jahr 2006 von Hermine Leiner. Zwei Jahre später übernahm Angelika Klug das Ruder.

Der Verein hat derzeit 150 Mitglieder und viele Sympathisanten. „Wir beraten, hören zu und informieren über Dinge, deren Kenntnisse für die Angehörigen hilfreich sind. Die Reise von HPE Burgenland soll in eine Zukunft von Angehörigen psychisch Erkrankter gehen, die informiert sind, die gehört werden und die von der Gesellschaft geachtet werden als diejenigen, die das wichtigste Sicherheitsnetz für psychisch Erkrankte sind“, schilderte Obfrau Angelika Klug.

„Aus dem Leben einer Angehörigen“

Im vergangenen Jahr wurden rund 100 Beratungsstunden durchgeführt. Selbsthilfegruppen gibt es in Oberpullendorf, Gols, Eisenstadt und Oberwart. „Bei Bedarf ist auch eine Selbsthilfegruppe in Güssing möglich“, so Klug.

Bei der Feier konnten als Ehrengäste Landesrat Norbert Darabos und Oberpullendorfs Stadtchef Rudi Geißler begrüßt werden. Neben zwei Vorträgen erzählte Andrea Eckelhart-Göpfrich „Aus dem Leben einer Angehörigen“. Musikalisch wurde das Fest von der „pro mente-Band“ umrahmt.