Erstellt am 15. April 2016, 13:34

von NÖN Redaktion

SP ortet illegale Ablagerungen. ÖVP-Bürgermeister Geißler: „Braucht sich niemand sorgen, dass etwas auf Dauer illegal deponiert wird.“

Lokalaugenschein: Vizebürgermeisterin Elisbateh Trummer und Stadtrat Nikolaus Dominkovits sind empört, was alles abgelagert wird.  |  NOEN, BVZ
„Trotz mehrfacher Hinweise – swohl an den Bürgermeister als auch den Gemeinderat – werden auf der Erdaushubdeponie am Fenyös immer wieder illegale Ablagerungen vorgenommen“, stellen SPÖ- Vizebürgermeisterin Elisabeth Trummer und SPÖ-Stadtrat Nikolaus Dominkovits empört fest, dass Betonbrocken, Ziegel, Asphalt, Metallreste bis hin zu einem WC-Deckel in der Natur entsorgt werden.

„Auf den Punkt gebracht könnte man sagen, dass wir es auf dem Fenyös nicht nur mit Erdhaufen, sondern mit einem Sauhaufen zu tun haben“, so die SPÖ.

„Durch Kontrollen Missstände abstellen“

„Unsere Stadtverantwortlichen schauen bei den Ablagerungen offenbar zu und bei deren Entsorgung weg. Dabei wäre es sicher nicht so schwierig, durch Kontrolle diese Missstände abzustellen, weil wohl niemand in der Einkaufstasche Asphalt und Beton auf den Fenyös transportieren wird“.

Aus Sicht von ÖVP-Bürgermeister Rudolf Geißler kann es natürlich passieren, dass jemand ungerechtfertigter Weise Dinge ablagert.

„Natürlich wollen wir das nicht. Wir müssen dann selbst schauen, dass diese Dinge entfernt werden. Wenn jemand erwischt wird, wird er angezeigt“, erklärt Bürgermeister Geißler. „Es braucht sich aber niemand Sorgen zu machen, dass etwas auf Dauer illegal deponiert wird. Die Gemeinde muss ein Deponieaufsichtsorgan beauftragen, das Menge und Art der Ablagerungen kontrolliert, und dem Land jährlich Berichte vorlegen.“

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