Erstellt am 22. April 2015, 05:45

Stibi neuer Amtsleiter. In einer geheimen schriftlichen Abstimmung des Gemeinderats fiel die Entscheidung über den neuen „Chef“ im Rathaus.

Glückwunsch: Bürgermeister Rudolf Geißler gratuliert Christian Stibi zu seiner neuen Funktion als Amtsleiter. Foto: Grabner  |  NOEN, Michaela Grabner
Fünf Bewerber für den Posten des Amtsleiters hatte es gegeben, drei hatten die Ausschreibungserfordernisse erfüllt. Bei der Gemeinderatssitzung am Mittwoch wurde nun in schriftlicher und geheimer Wahl Christian Stibi zum Nachfolger von Josef Windisch bestellt, der Ende Februar seine Pension angetreten hat.

„Wir sind die Generation, die alles neu machen darf“

Stibi ist seit Mai 2013 im Rathaus beschäftigt. Sein Hauptaufgabengebiet war die Buchhaltung. Und die Finanzen werden aus seiner Sicht auch in Zukunft eine wesentliche Aufgabe sein.

„Wir müssen schauen, wie wir alle Wunschprojekte und die notwendigen Instandhaltungsarbeiten finanzieren können. Wir sind die Generation, die alles neu machen darf – Straßen, Beleuchtung, Wasser, Kanal“, so Stibi. Außerdem möchte er eine Umstrukturierung des Personals in Angriff nehmen.

Glückwünsche zur neuen Aufgabe kommen sowohl von Bürgermeister Rudolf Geißler als auch von Vize Elisabeth Trummer. Sie verwies darauf, dass bereits im August 2014 die Ausschreibung für den Amtsleiter gemacht und als Dienstbeginn der 2. März in Aussicht gestellt wurde.

Geißler verwies auf das Gemeindebedienstetengesetz

Schon im Oktober 2014 gab es dazu ein internes Hearing. „Nachdem die Nachbestellung auch in der letzten Gemeinderatssitzung nicht Thema war, und der Bürgermeister keine Begründung abgeben konnte, haben die SPÖ-Gemeinderäte die Einberufung des Gemeinderates zu dieser Frage beantragt“, so Trummer.

Geißler dazu: „Die Sitzung war für 22. April geplant, nun ist der Amtmann einige Tage früher bestellt. Der Druck war nicht so groß, dass wir gleich Anfang März eine Sitzung hätten machen müssen.“

Er verwies aufs Gemeindebedienstetengesetz und darauf, dass er auf die Dauer der Vakanz Michael Panacz zum Stellvertreter bestimmt habe. „Die Gemeinde war nicht führungslos. In letzter Zeit war der Vorgänger öfter abwesend und die Gemeindegeschäfte sind trotzdem weiter gelaufen.“