Erstellt am 27. August 2014, 10:51

Thema Nachtleben: Jugend ist gefragt. Positive und Negativa werden erarbeitet sowie Radio- und YouTube-Spots zur Bewusstseinsbildung produziert.

Neuer Mosaikstein gegen nächtlichen Lärrm: Ende Juni 2013 präsentierten Bürgermeistern Rudolf Geißler und Vizebürgermeisterin Elisabeth Trummer ein Konzept mit einem Maßnahmenmix, mit dem man die Lärmentwicklung in den Nachtstunden am Wochenende bekämpfen wollte. Nun ist die Jugend am Wort. Foto: BVZ  |  BVZ

Donnerstag in einer Woche wird das Gymnasium Schauplatz einer weiteren Initiative im Kampf der Stadtgemeinde gegen die negativen Auswirkungen des Nachtlebens.

Auch Lärmbelästigung und Vandalismus im Fokus

Das Burgenländische Volksbildungswerk und die Stadtgemeinde Oberpullendorf mit dem Jugend- und Sicherheitsausschuss haben das Projekt „Wir sind gefragt“ ins Leben gerufen. Ziel ist es der Jugend eine Stimme zu verleihen.

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Interessierte Oberstufenschüler werden im Rahmen eines dreitägigen Workshops mit Kinder- und Jugendanwalt Christian Reumann und Professionalisten aus der Werbebranche die positiven und negativen Aspekte des Oberpullendorfer Nachtlebens erarbeiten.

„Ist das Nachtleben in Oberpullendorf richtig gut so wie es ist, manchmal ein bisserl zu viel des Guten oder findest Du es sogar zu langweilig?“, „Gibt es Probleme in der Nacht zum Beispiel ein paar Randalierer, die nicht nur Sachen, sondern auch den Ruf der Jugend in der Stadt ruinieren?“ – solche und ähnliche Fragen sollen die Jugendlichen erörtern. Man möchte aber auch ihre Meinung zur Thematik der Lärmbelästigung und des Vandalismus hören.

Kurzfilm der Jugend für Gemeinderat

In weiterer Folge sollen während des Workshops dann auch Radio und You-Tube-Spots zur Bewusstseinsbildung entstehen, die über das im Gymnasium angesiedelte Radio OP und die Fernsehapparate in diversen Lokalen veröffentlich werden sollen. Auch ein Kurzfilm ist geplant, indem die Jugendlichen ihre Meinungen, Wünsche und Anregungen aber auch Kritikpunkte an den Gemeinderat adressieren können.

Parallel laufen an den Wochenenden Security-Dienste. „Diese werden regelmäßig unregelmäßig durchgeführt. Die Securitys sind zu zweit unterwegs, beobachten, machen Streitschlichtungen, intervenieren, wenn es zu laut wird und wenn nötig, holen sie die Polizei“, berichtet Stadtchef Rudolf Geißler.