Erstellt am 10. Juli 2014, 12:01

von NÖN Redaktion

Volksschule holte sich Fairness Award. Auszeichnung / Projekt der Oberpullendorfer Volksschüler überzeugte bei österreichweitem Wettbewerb des Bildungsministeriums die Jury.

Freuen sich über die Auszeichnung: Marcel, Noemi, Clara Jasmin, Lisa Maria, Nico, Lind, Jakob, Aurora, Giuliano Emanuel, Martin, Sarah, Carina, Jennifer, Arta, Amina und Kimi mit Klassenlehrerin Doris Westhoff und Direktorin Elisabeth Seifried.  |  NOEN, PETER ROZSENICH Oberpullendorf

„Engagement _ Gemeinsam schaffen wir das!“ war das Motto des heurigen Fairness Award, den das Bundesministerium für Bildung und Frauen an Projekte und Initiativen vergibt, die sich nachhaltig für Partnerschaftlichkeit, Fairness und Respekt an Österreichs Schulen umsetzen. Und die 3a-Klasse der Volksschule Oberpullendorf mit ihrer Lehrerin Doris Westhoff hat es gemeinsam mit Engagement geschafft, in der Altersklasse der 6- bis 10-Jährigen Platz eins unter Einreichungen aus ganz Österreich und die damit verbundenen 1.000 Euro Belohnung zu holen.

Mit ihrem Projekt „Einsatz: Gemeinsam sind wir stark“ überzeugten sie die Jury. Im Mittelpunkt dieses Projekts stand die Förderung des Sozialverhaltens und der Sozialkompetenz der Kinder und ihr Einsatz für die Gemeinschaft. Mithilfe eines Therapiehundes wurde das Empathieverhalten der Schüler gestärkt und verschiedene Wochenaktionen führten zu einem stärken Zusammengehörigkeitsgefühl. Außerdem wurden die Schüler im Rahmen des Kooperationsprojekts „miteinanders – Vielfalt erleben“ mit der Caritas, an die Asyl- und Migrationsthematik herangeführt.

„Die Schule ist nicht nur ein Ort der Wissensvermittlung, sie hat auch die Aufgabe, Schülerinnen und Schüler auf ein aktives Leben in unserer Gesellschaft vorzubereiten. In Zeiten der Globalisierung wird dabei die Zusammenarbeit über Grenzen und Kulturen hinweg immer wichtiger“, meint Direktorin Elisabeth Seifried. „Sich gemeinsam für eine Sache zu engagieren, um etwas zu bewirken – das macht sich nicht nur in der Schulzeit bezahlt, sondern auch im späteren Leben.“