Erstellt am 18. Mai 2016, 03:34

von NÖN Redaktion

Ölaustritt in Kläranlage. Große Mengen an Heiz- bzw. Dieselöl befanden im Klärbecken des Abwasserverbandes. Die Stadtfeuerwehr war im Einsatz.

 |  NOEN, Symbolbild

Am Freitag um 17.45 Uhr wurde die Polizeiinspektion Oberpullendorf verständigt, dass beim Abwasserverband Mittleres Burgenland im Klärbecken große Mengen an Heiz- bzw. Dieselöl zu sehen sind. Beim Eintreffen war die Stadtfeuerwehr bereits vor Ort und band das in das Vorbecken eingelaufene ölverschmutzte Wasser bereits mit zirka 20 Säcken Ölbindemittel.

Gegen 18.45 Uhr wurde durch den Kläranlagenleiter mitgeteilt, dass das kontaminierte Wasser nicht mehr in den Klärbecken aufgenommen werden könnte und diese somit in den Stooberbach umgeleitet werden müssten. Bezirkshauptmann Klaus Trummer kam an den Einsatzort und übernahm die Koordination des Einsatzes.

Zur Sicherung des Stooberbaches gegen eine eventuelle Ölverschmutzung wurde im Bereich der Gemeinde Unterpullendorf eine Ölsperre durch die Stadtfeuerwehr errichtet. Ein Beamter der Gewässeraufsicht entnahm in der Zwischenzeit aus dem Klärbecken Wasserproben und wertete diese aus.

Ursachen für Verunreinigung wurden gesucht

Weiters wurde versucht die Ursache der Verunreinigung des Wassers festzustellen. Es wurden die Transportleitungen der einzelnen Gemeinden des Abwasserverbandes, welche in den Hauptkanal führen, auf Ölkontamination kontrolliert.

Die Einleitung des Heiz- bzw. Dieselöls dürfte vermutlich nördlich der Gemeinde Neutal verursacht worden sein. Um 21 Uhr wurde vom Kläranlagenleiter festgestellt, dass kein Öl mehr in das Klärbecken kommt und der „normale“ Betrieb in der Kläranlage wieder aufgenommen werden kann.