Erstellt am 20. November 2013, 23:59

ÖVP: Giefing geht mit Monatsende. Wechsel / ÖVP-Bezirksgeschäftsführer Erwin Giefing wird ab Dezember im Büro von Landesrätin Michaela Resetar tätig sein.

Nur zweieinhalb Jahre dauerte die Amtszeit von Erwin Giefing als Oberpullendorfer ÖVP-Bezirksgeschäftsführer. Der Mattersburger wechselt in das Büro von Landesrätin Michaela Resetar nach Eisenstadt. Giefing wechselt mit Vorfreude und Wehmut.

„Wir haben ein tolles Team“

„Die Entscheidung ist mir nicht sehr leicht gefallen, wir haben in Oberpullendorf ein tolles Team, beruflich ist dieser Schritt jedoch eine neue Herausforderung“, begründet der 27-Jährige, der in der Landeshauptstadt unter anderem für Bürgerservice zuständig sein wird und als Ansprechpartner für die Presse fungieren wird, seinen Entschluss.

„Die Zeit im Mittelburgenland war eine sehr lehrreiche Zeit. Ich habe viele neue Leute kennengelernt, organisatorisch ist die Bezirkspartei sehr gut aufgestellt.“ Ende November wird er bereits im Büro Resetar seinen Dienst antreten.

Privat bleibt Giefing dem Bezirk erhalten

Giefing ist in Mattersburg ÖAAB-Obmann und Obmannstellvertreter des Bezirks sowie im Gemeinderat seit 2007 vertreten. Ganz wird er – zumindest privat – dem Bezirk nicht adieu sagen: Seine Lebensgefährtin ist in Tschurndorf wohnhaft.

Bezirksparteiobmann Bundesminister Niki Berlakovich wünscht Giefing in seiner neuen Tätigkeit alles Gute und weiterhin viel beruflichen Erfolg. „Erwin Giefing hat hervorragende Arbeit geleistet. Auf ihn war immer Verlass und er hat vollen Einsatz geleistet“, so Berlakovich.

Auch Oberpullendorfs Stadtchef und Landtagsabgeordneter Rudi Geißler spricht Giefing ein Kompliment aus. „Er hat sich hervorragend eingearbeitet und war ein guter Organisator. Es tut mir schon leid, aber ich wünsche ihm für die nächste Aufgabe alles Gute. Ich hoffe, dass wir bei der nächsten Besetzung auch wieder so ein gutes Händchen haben werden.“

„Ich freue mich, weil er aufgestiegen ist“ 

„Ich sehe das einem lachenden und einen weinenden Auge. Lachend, weil er aufgestiegen ist und eine größere Herausforderung angenommen hat, weinend, weil wir einen tüchtigen, engagierten Mitarbeiter als Chef verlieren“, so Landtagsabgeordneter Werner Gradwohl.

Nach einem Nachfolger wird noch gesucht, zurzeit gibt es Hearings der Bewerber.