Erstellt am 09. Mai 2012, 07:40

ÖVP lässt Bürger bei Kandidierung mitreden. GEMEINDERATSWAHL / Jeder Wahlberechtigte darf sich an der Erstellung von Kandidatenliste und Programm aktiv beteiligen.

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OBERPULLENDORF / Sowohl bei der Erstellung der Kandidatenliste als auch bei der des Wahlprogramms der ÖVP soll sich die Bevölkerung beteiligen können. Das hat die ÖVP rund um ihren einstimmig wiedergewählten Obmann Rudi Geißler bei ihrem Stadtparteitag in der Vorwoche beschlossen.

Konkret wird jeder Wahlberechtigte von Oberpullendorf eine persönliche Zuschrift mit einer Liste von 23 Personen erhalten, welche bereit sind, für die ÖVP zu kandidieren. Aus dieser Liste können zehn Personen angekreuzt werden, von denen man glaubt, dass sie in jedem Fall im Gemeinderat vertreten sein sollen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit weitere Personen namhaft zu machen, denen man eine solche Funktion zutraut.

Außerdem können die Bürger und Bürgerinnen ihre Meinungen, Ideen und Wünsche bekannt geben. Bis Ende Mai soll die Meinungserhebung abgeschlossen sein, sodass der Stadtparteivorstand dann die Kandidatenliste und das Programm unter Berücksichtigung der Ergebnisse erstellen kann. Noch vor den Sommerferien soll beides präsentiert werden.

Schon jetzt ist klar, dass für die ÖVP einige neue Mandatare in den Gemeinderat einziehen werden. „Einige Personen werden aus verschiedenen Gründen im Herbst nicht mehr kandidieren“, bestätigt Parteiobmann Geißler, der aber noch keine Namen nennen möchte. „Man kann davon ausgehen, dass rund ein Drittel Neue kommen.“

Geißler mit 100 Prozent als  Spitzenkandidat nominiert

Fix ist auch bereits, dass Rudi Geißler wieder als Spitzenkandidat antreten wird. „Ich habe darauf bestanden, dass wir eine geheime Wahl abhalten. Diese hat erfreulicher Weise 100 Prozent Zustimmung für mich ergeben. Ich denke die Teilnehmer haben gespürt, dass ich mit meinem Team gute Arbeit geleistet habe“, so Geißler. Diese Arbeit dokumentierte er auch mit einem umfassenden Rechenschaftsbericht, wobei er als Highlights Sanierung und Zubau der Volksschule, das neue Feuerwehrhaus, den Straßenbau, die Ansiedelung des Lidl-Marktes und aktuell die Schaffung des Siedlungsgebiets am Fenyös sieht. „Getreu meinem Motto, einem Zitat von Thomas von Aquin, ’für Veränderungen muss man arbeiten, für Wunder muss man beten‘, werden wir uns auch in den nächsten Jahren mit vollem Einsatz der Weiterentwicklung Oberpullendorfs zu einer lebens- und liebenswerten Stadt widmen“, so Geißler abschließend.