Erstellt am 08. Juni 2011, 00:00

Pfad erzählt von Franz Liszt. TOURISMUSPROJEKT /  Der Liszterlebnispfad, der am Raidinger Dorfanger um 400.000 Euro errichtet wurde, wurde vergangenen Donnerstag feierlich eröffnet.

Riesen-Flügel: Bürgermeister Markus Landauer, Vize Christoph Bauer, die Landesräte Helmut Bieler und Michaela Resetar, Minister Niki Berlakovich, Altbischof Paul Iby, die Landtagsabgeordneten Rudi Geißler und Werner Gradwohl, Tourismusobmann Norbert Pazman, Lisztfestivval-Intendant Eduard Kutrowatz und Hans Artner (Burgenland Tourismus). TANZLER  |  NOEN
x  |  NOEN

RAIDING / „Auf seinen Spuren kann man gehen, den großen Meister zu verstehen“, sang der Männergesangsverein Franz Liszt am Donnerstag zur Eröffnung des kulturtouristischen Liszt-Erlebnispfades.

Rund 400.000 Euro wurden in acht Stationen verbaut - vom Riesenklavier bis zum Springbrunnen mit Wasserspiel - die auf Themen aus dem Leben des Künstlers hinweisen: „liszt.wunderkind“, „liszt.gewaltig“, „liszt.virtuos“, „liszt.liebesträumend“, „liszt.bildhaft“, „liszt.europäisch“ und „liszt.spirituell“. „Der Pfad ist bewusst nicht hoch wissenschaftlich gestaltet, denn wir wollen damit auch Kinder, Jugendliche und Schulklassen ansprechen“, erklärt Bürgermeister Markus Landauer, der sich bei all jenen bedankte, die bei der Errichtung mitgewirkt haben. „Umso mehr Leute mitarbeiten, umso mehr identifizieren sich mit der Idee Raiding und Liszt!“

So ist der Lisztpfad als Ergänzung zu Geburtshaus und Lisztzentrum konzipiert, der auch dazu einlädt, die Gemeinde Raiding besser kennenzulernen. Die Segnung des Pfades nahm im Beisein zahlreicher politischer Ehrengäste Altbischof Paul Iby, selbst ein Kind Raidings, vor. Für Lisztfestival-Intendant Eduard Kutrowatz ist der dieser neue Erlebnispfad ein Symbol „Back to the roots“. „Die emotionale Kraft der Wurzeln ist es, die Menschen prägt. Liszt ist hier zu Hause und ihm wird ein gebührender Platz eingeräumt.“