Erstellt am 23. Juli 2014, 09:39

von NÖN Redaktion

Erneutes Nein zu Leader-Förderverein. Nach Austritt im Jahr 2012 / Pilgersdorf wird auch in der Förderperiode 2014 bis 2020 nicht Förderverein mittelburgenland plus beitreten.

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Von 2014 bis 2020 läuft die neue Leader-Förderperiode. Damit die Gemeinde oder aber auch Vereine und Privatpersonen aus der Gemeinde aus dem Leader-Fördertopf der Europäischen Union Geld für Projekte bekommen können, ist eine Voraussetzung, dass der Förderwerber aus einem Leadergebiet kommt, die jeweilige Gemeinde also Mitglied im Förderverein mittelburgenland plus ist. Dieser ist für die Verteilung der Fördermittel aus dem Leader-Topf mitverantwortlich und fungiert als Träger der Gemeinschaftsinitiative Mittelburgenland und der lokalen Aktionsgruppe Mittelburgenland.

Der Gemeinderat hat sich aber einstimmig gegen einen Beitritt ausgesprochen. Für die Mitgliedschaft wäre ein jährlicher Beitrag von 1,40 Euro pro Einwohner zu bezahlen, was für Pilgersdorf rund 2.300 Euro pro Jahr ausmachen würde. In der letzten Förderperiode von 2007 bis 2013 sei demgegenüber laut Info vom Verein ein Förderbetrag von 3.866 Euro für ein Projekt zu Außernutzungstellung von Altbäumen geflossen, dessen Projektträger der Naturschutzbund Burgenland gewesen sei, erklärte Bürgermeister Ewald Bürger.

Er verwies darauf, dass der Grund für den Austritt vor zwei Jahren gewesen sei, dass in der Gemeinde kein Interesse bestünde, da keine Projekte geplant seien, für die derartige Förderungen in Frage kämen. ÖVP-Gemeinderat Thomas Renner warf ein, dass man überlegen könne, allfällige Projekte dann als Gemeinde direkt mit dem Geld zu fördern, das man sich an Beiträgen erspart.