Erstellt am 04. November 2015, 05:02

Pilgersdorf "macht mobil". Gemeinde lässt Detailplanung für einen Mikro-Öffentlichen Verkehr (ÖV) auf Basis von Sammeltaxis erstellen.

 |  NOEN, Wikimedia/Steindy

Bei der Gemeinderatssitzung am Donnerstag präsentierte Verkehrssachverständiger Roman Michalek von der EBE SOLUTIONS GmbH ein Grobkonzept, wie ein nachfrageorientiertes Mikro-ÖV-System für die Gemeinde Pilgersdorf eventuell in Kooperation mit Nachbargemeinden ausschauen könnte.

Konkret geht es darum, über ein Sammeltaxisystem dafür zu sorgen, dass zum Beispiel ältere Menschen aus allen Ortsteilen einkaufen oder zum Arzt fahren können. „Vielleicht könnte man auch die Kindergartentransporte einbinden. Diese kosten der Gemeine derzeit rund 35.000 Euro pro Jahr“, erläutert Bürgermeister Ewald Bürger. Angedacht ist es auch, so einen Zubringer für die entlang der B50 fahrenden Linienbusse zu schaffen. Derzeit müssen Schüler höherer Schulen im Landessüden von den Eltern in der Früh nach Piringsdorf gebracht und nachmittags von Lockenhaus oder Langeck abgeholt werden.

Nun hat der Gemeinderat eine Detailplanung in Auftrag gegeben, die Zielgruppen definieren, das Bedienungsgebiet abgrenzen, die rechtliche Organisationsform sowie ein Tarifmodell festlegen und ein Finanzierungskonzept umfassen soll. Dazu wird eine Bedarfserhebung in den Ortsteilen durchgeführt. Der Projektstart ist für Frühjahr geplant.