Erstellt am 22. Juli 2015, 10:31

von NÖN Redaktion

Abschied von Pfarrer - Seelsorgeraum entsteht. Pater Salu Mathew geht zurück nach Afrika. Lockenhauser Pfarrer Johannes Pratl wird neuen großen Seelsorgeraum leiten.

Übernimmt die Leitung von mehreren Pfarren: Der Lockenhauser Pfarrer Johannes Pratl.  |  NOEN, zVg

Seit dem Jahr 2008 war der indische Pater Salu Mathew leitender Pfarrer der Pfarren Pilgersdorf, Kogl, Piringsdorf und Unterrabnitz. Nun wird er nach Afrika zurückkehren, wo er auch schon vor seiner Zeit in Österreich tätig gewesen war. Als Missionssuperior wird er die Mission Vredenal in Südafrkia, etwa drei Autostunden nördlich von Kapstadt, betreuen.

Im Pfarrblatt bedankte sich Pater Salu Mathew bei allen Mitgliedern der Pfarrgemeinderäte und Mitarbeitern der Pfarren, mit denen er zusammenarbeiten durfte. „Auf unterschiedliche Weise habt ihr mir geholfen und mein Leben als Mensch, Christ und Priester bereichert. Wenn ich von euch weggehe, gehe ich mit einem Herz voll Zufriedenheit, Dankbarkeit und mit großer Erfüllung“, so Salu Mathew, der am 30. August seine Tätigkeit in Österreich beenden wird.

Die von ihm betreuten Pfarren Pilgersdorf, Kogl, Piringsdorf und Unterrabnitz werden in Zukunft mit der Pfarre Lockenhaus einen neuen gemeinsamen Seelsorgeraum bilden, der vom bisherigen Lockenhauser Pfarrer Johannes Pratl als Pfarrmoderator geleitet werden wird. Unterstützt wird Pratl dabei von Pater Stephen Marayikulam, Missionar des heiligen Franz von Sales, und Léon Variamanana, Priester der Erzdiözese Toamasina, Madagaskar, als Pfarrvikare.

Seelsorge-Team setzt erste Schritte

„Pater Stephen steht also den Gläubigen auch weiterhin zur Verfügung; für Pater Salu, der das Burgenland verlässt, war mit seinem Orden schon des längeren vereinbart, dass er mit Ende August 2015 seinen Dienst in der Diözese Eisenstadt beendet und von seinem Orden neue Aufgaben in Übersee übernimmt“, heißt es dazu auf Anfrage der BVZ von der Diözese Eisenstadt. „Léon Variamanana, der dafür Pater Salu nachfolgt, ist kein Unbekannter: Er stammt aus Madagaskar, war bereits zweimal Seelsorger in der Diözese Eisenstadt, und ist seit einem Jahr wieder als Priester im Burgenland tätig.“

Das Seelsorge-Team um Johannes Pratl wird mit seiner Arbeit die ersten Schritte zur Umsetzung des künftigen Seelsorgeraumes setzen. „Dabei wird es bis zur formellen Errichtung des Seelsorgeraumes wesentlich darauf ankommen, dass möglichst viele Gläubige an dem Prozess aktiv beteiligt werden“, betont man seitens der Diözese. Erste Gespräche mit den Ratsvikaren und Pfarrgemeinderäten laufen bereits bzw. sind schon in Planung.