Erstellt am 01. Oktober 2014, 09:20

von NÖN Redaktion

Sechs Orte in neuem Licht. Mit den Stimmen der ÖVP wurde mehrheitlich beschlossen 526 Lichtpunkte auf LED-Technik umzurüsten.

 |  NOEN, Johann Ployer

Bereits im Vorjahr hat die Gemeinde eine Bestandsaufnahme aller Verteiler und Lichtpunkte in den sieben Ortsteilen sowie eine Auflistung nötiger Maßnahmen erstellen lassen. Nun wurde über deren Umsetzung im Gemeinderat diskutiert.

Mit den Stimmen der ÖVP wurde diese mehrheitlich beschlossen. 526 Lichtpunkte in sechs von sieben Ortsteilen – in Bubendorf gibt es eine moderne Beleuchtung – werden 2015 auf LED-Lampen umgerüstet, 36 verschiedene Leuchtentypen so vereinheitlicht. Auch zehn Verteiler werden erneuert. Dem Gemeinderat lag ein Anbot in Höhe von 1,3 Millionen Euro vor. Laut Bürgermeister Ewald Bürger wurden bei der Ausschreibung aber Mehrleistungen in Option hineingenommen, die das Konzept nicht beinhaltete wie zum Beispiel Grabungskosten, für die die durchführende Firma E-Werke-Wels aber nicht viel Bedarf sieht.

"Investition in die Zukunft"

Daher beantragte er, den Auftrag gemäß Konzeptpräsentation zu vergeben – mit Kosten auf 651.000 Euro beschränkt plus 10 Prozent Mehrleistungen ohne weiteren Gemeinderatsbeschluss. Seitens der SPÖ gab es sechs Gegenstimmen und eine Enthaltung. „Ob Leitungen kaputt sind, kann man erst feststellen, wenn man Leuchten zieht. Das Kabel ist nicht das neueste in der Großgemeinde. Wenn man eine Investition macht, muss man von 1,2 Millionen Euro ausgehen“, argumentierte Vizebürgermeister Walter Heissenberger.

Von der SPÖ kam der Vorschlag, die Beleuchtung etappenweise in Angriff zu nehmen. „Die meiste Einsparung hat man, wenn man alles auf einmal macht“, konterte Bürger. Für die ÖVP spielt neben der Energieeffizienz auch das Thema Sicherheit eine wichtige Rolle. „Die Anlage ist veraltet, nicht mehr normgerecht und entspricht nicht mehr den Sicherheitsvorschriften“, meinte etwa ÖVP-Vize Josef Thruner. Und Bürger abschließend: „Für mich ist es eine Investition in die Zukunft in die Infrastruktur unserer Gemeinde. Irgendwann muss man es machen und das Geld in die Hand nehmen.“