Erstellt am 05. September 2014, 09:02

Neue Floriani-Einsatzzentrale. Direkt an der Bundesstraße wurde ein neues modernes Feuerwehrhaus errichtet. Am Sonntag fand die feierliche Eröffnung und Segnung des Gebäudes statt.

Vor dem neuen Haus: Für ihre Verdienste ums neue Heim zeichnete Ortskommandant Manfred Stampf - er selbst wurde zum Hauptbrandinspektor befördert - Bürgermeister Stefan Hauser mit der Florianiplakette in Gold und Vize Michael Böhm mit der Florianiplakette in Silber aus. Dem wohnten Georges Colombier, Rudolf Geißler, Martin Reidl, Kalman Gyarmati, Peter Rezar, Rudolf Ferscha, Manfred Seidl und Joel Soris bei.  |  NOEN, zvg

„Um den heutigen Anforderungen an unsere Feuerwehr gerecht zu werden, war es notwendig, ein Haus am neuesten Stand der Technik zu errichten“, erklärte Kommandant Manfred Stampf, warum man schon vor einigen Jahren mit den Planungen für ein neues Feuerwehrhaus begonnen hat. Nach einem Architektenwettbewerb kam es dann im März 2012 zur Beschlussfassung im Gemeinderat, im August erfolgte der Spatenstich gemeinsam mit der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft, die das Projekt für die Gemeinde umgesetzt hat.

Das neue Gebäude, das am Sonntag feierlich gesegnet und eröffnet wurde, umfasst einen zweigeschoßigen Verwaltungstrakt mit 186 Quadratmeter Grundfläche, eine Fahrzeughalle mit 381 Quadratmeter Grundfläche sowie 112 Quadratmeter Lagerflächen. Die Halle umfasst vier Stellplätze und eine Waschbox, eine Werkstatt, Lagerflächen sowie eine Küche für diverse Veranstaltungen. Im Erdgeschoss des Verwaltungstrakts befinden sich neben dem Kommandoraum Garderoben und Sanitärräume für Damen und Herren.

„Das Bauwerk ist Garantie und Motivation zur Fortführung der Feuerwehrarbeit“, Reidl

Im Obergeschoss stehen ein Schulungsraum, ein Verwaltungsbüro, ein Aufenthaltsraum, eine Teeküche sowie weitere Sanitärräume zur Verfügung. „Wir hatten eines der ältesten Feuerwehrhäuser im Land, nun haben wir eines der modernsten und zweckmäßigsten“, freute sich Bürgermeister Stefan Hauser, dass die Feuerwehr nach 61 Jahren im alten Haus nun ein neues Dach über dem Kopf bekommen hat.

Von einem zukunftsweisenden und vorausschauenden Schritt sprach Bezirkskommandant Martin Reidl, der sich in die große Gratulantenschar aus Feuerwehrwesen und Politik, darunter Vertreter der französischen und ungarischen Partnergemeinden sowie Landesrat Peter Rezar und Landtagsabgeordneter Rudolf Geißler, einreihte. „Das Bauwerk ist Garantie und Motivation zur Fortführung der Feuerwehrarbeit“, so Reidl.