Erstellt am 13. August 2014, 11:55

Piringsdorferinnen bei TV-Krimi dabei. Steffi Kohwalter und Minni Hauser spielten an der Seite von Andreas Lust, Franziska Weisz und Lukas Resetarits.

Beherrschen ihre Rolle: Steffi Kohwalter (l.) und Minni Hauser (r.) - im Bild mit Christl Wagner (M.) - spielten schon bei der Ringerlsitzung Altersheimbewohner. Nun sind sie als Kopftuchmafia im Fernsehen zu sehen.  |  NOEN, BVZ
Im Bezirk sind die Auftritte von Steffi Kohwalter und Minni Hauser bei den Ringerlsitzungen schon legendär. Nun bekommen die beiden Piringsdorfer Damen aber österreichweit eine Bühne, waren sie doch als Schauspielerinnen bei den Dreharbeiten für einen Fernsehkrimi dabei.

Regisseurin erinnerte sich an „ihre Piringer Mädels“

„Regisseurin Barbara Eder hat vor einigen Jahren bei uns die Piringsdorfer Mundart aufgenommen. Als sie die Regie für diesen Film erhalten hat, hat sie gemeint, dass die ‚Kopftuch-Mafia‘ ihre Piringer Mädels machen müssen. Wir werden im Film auf Piringerisch reden“, erzählt Steffi Kohwalter.

Das „Kreuz des Südens“ ist der Burgenland-Teil einer neuen ORF-Landkrimireihe, die in allen neun österreichischen Bundesländern angesiedelt ist. Den Auftakt in puncto Produktion machte „Steirerblut“. Bereits produziert sind auch „Die Frau mit einem Schuh“ (Niederösterreich) und „Alles Fleisch ist Gras“ (Vorarlberg).

„Kreuz des Südens“ ist der vierte Krimi dieser neuen ORF-Reihe, deren Ausstrahlung voraussichtlich im Herbst starten wird. Gedreht wurde unter anderem in Siget, Schachendorf, Schandorf, Großpetersdorf, Rotenturm und Drumling.

Story: Polizist sucht Ruhe im Burgenland

„Wir hatten einen Dreh mit Andreas Lust, Franziska Weisz, Maria Urban und Lukas Resetarits“, erzählt Kohwalter. Andreas Lust spielt den Polizist Tommy, der nach einem traumatischen, aus dem Ruder gelaufenen Einsatz eine Auszeit nimmt und dazu Ruhe in einem kleinen Dorf im Burgenland sucht, wo ihm sein verstorbener Vater,ein Schuldirektor, das alte Schulhaus vererbt hat.

Doch die Idylle hält nicht lange, denn die Dorfbevölkerung nimmt ihn nicht gerade mit offenen Armen auf und dann passiert auch noch ein schrecklicher Unfall im örtlichen Zirkus, bei dem der Feuerwehrhauptmann Fenninger getötet wird.

Bald erkennt Tommy, dass dieser Unfall einigen Dorfbewohnern sehr gelegen kommt und sich hinter der friedlichen Fassade des Dorfs Abgründe auftun, die auch mit seiner eigenen Familiengeschichte zu tun haben.