Erstellt am 25. Mai 2016, 03:34

von NÖN Redaktion

Polizei und Heer ziehen an die Grenze. 30 Soldaten und vier Polizisten sind ab sofort rund um die Uhr an der Grenze. Dazu werden die Grenzgebäude in Deutschkreutz angemietet.

Bei der vergangenen Gemeinderatssitzung in Deutschkreutz am Mittwoch der Vorwoche berichtete Bürgermeister Manfred Kölly, dass das Grenzgebäude an Polizei und Bundesheer vermietet werden soll.

„Der Vorschlag zur Vermietung ist noch in Verhandlungen. Das Bundesheer ist bereits in Zelten stationiert und patrouilliert an der Grenze“, so Kölly. Das Militärkommando Burgenland bestätigte am Montag, dass ab Dienstag (24. Mai) 30 Soldaten eingesetzt werden und das Grenzgebäude, wo früher die Polizei untergebracht gewesen ist, adaptiert werden soll, um die Soldaten dort unterzubringen.

„Rund um die Uhr werden Soldaten draußen an der Grenze sein, wobei am Tag 25 Prozent der Kräfte draußen sind und in der Nacht 50 Prozent“, schilderte Andreas Jordanich vom Militärkommando Burgenland.

Rund um die Uhr besetzt

Laut Bezirkspolizeikommandant Werner Omischl ist die Polizei gerade dabei, die Anmietung zu finalisieren. „Wir wollen das Gebäude zwischen der Ein- und Ausweisespur mieten, da wir davon ausgehen, dass die Anordnung zur Durchführung der Grenzkontrollen länger dauern wird“, so Omischl. „Die Grenze in Deutschkreutz ist künftig mit vier Polizeibeamten rund um die Uhr besetzt. Angemietet wird das Gebäude, damit die Polizisten annehmbare Arbeitsbedingungen haben.“

Mit 1. Juni beginnen auch regelmäßige Grenzkontrollen bei der Grenzkontrollstelle in Rattersdorf. „In Rattersdorf werden rund um die Uhr zwei Polizeibeamte an der Grenze sein. Dort soll die Infrastruktur mittels Container hergestellt werden“, so Omischl.