Oberpullendorf

Erstellt am 27. Juli 2016, 12:40

von Linda Graf

Arbeiten im Sommer in Oberpullendorf. Viele der in Oberpullendorf Tätigen haben in ihrer Schulzeit ein Praktikum gemacht. Die BVZ fragte nach Erfahrungen und Branchen.

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Der Sommer ist für Schüler nicht nur die Zeit der Ferien, sondern für manche auch die Zeit der Praktika. Viele fleißige Schüler und Studenten sammeln in den Sommermonaten bei verschiedensten Firmen wichtige Erfahrungen für ihr späteres Leben.

So auch Richard Wolfram, der Kapellmeister der Stadtkapelle Oberpullendorf. Der Kunststofftechniker hat in der Vergangenheit einige Praktika in kunststoffverarbeitenden Betrieben gemacht. Hierbei hat er sehr wichtige Erfahrungswerte an Maschinen sowie unterschiedlichen Arbeitszeitmodellen kennenlernen können. In seiner Zeit als Gymnasiast hat er in Lockenhaus einen Monat am Gemeindeamt gearbeitet. „Diese Arbeit war durchaus interessant, ich habe dabei sehr viele verschiedene Personen kennengelernt“, erinnert sich Wolfram.

"Durch Praktika viel selbstständiger geworden"

Christian Stibi, Leiter des Stadtamts Oberpullendorf, hat in seiner Schulzeit Praktika bei den Betrieben Alu Sommer und Lkw Walter absolviert. Außerdem war er einen Monat bei einer Werbeagentur in Eisenstadt tätig, wo er den gesamten Büroaufwand allein erledigt hat.

Die Gastronomen Mario Simon, Geschäftsführer des Lokals „Legendary“ und Rainer Haspel, Besitzer des Lokals „Raha“, haben bei ihren Praktika im Gastgewerbe wichtige Erfahrungen für ihren heutigen Beruf sammeln können. Simon verbrachte durch sein Praktikum zwei Monate in Tirol, um dort zu arbeiten. Haspel absolvierte zwei dreimonatige Praktika im Gast- und Hotelgewerbe im Burgenland und ein einmonatiges Praktikum am Gemeindeamt Unterrabnitz.

„Durch meine verschiedenen Praktika bin ich sehr viel selbstständiger geworden“, so Rainer Haspel. Sabine Hoschopf von der Frauenberatungsstelle hat in ihrer Schulzeit in der Verwaltung einer Firma gearbeitet. Dort hat sie Einblick in den Arbeitsalltag und die verschiedenen Arbeitsbereiche der Firma bekommen.

Abgrenzung von Berufs- und Privatleben

Jana Schmidt, Beraterin bei der Frauenberatungsstelle hat während ihrer Pädagoginnen-Ausbildung einige Praktika absolviert, unter anderem beim „Heilpädagogischen Zentrum“. „Dort habe ich vor allem die Abgrenzung von Berufs- und Privatleben gelernt, eben dass ich die Sorgen der Kinder, die ich im Beruf erfahre, nicht mit nach Hause nehme“, erzählt Schmidt.