Erstellt am 09. März 2016, 09:58

Produktionsschulen als Chance für Jugendliche. Die Produktionsschule im BUZ bietet Jugendlichen die Möglichkeit, Klarheit über die eigene Zukunft zu erlangen.

Präsentierten die Produktionsschule: Christian Vlasich (BUZ), Nikolaus Wachter (Sozialministerium), Gerhard Kuich (Vamos), Gerhard Kovacs (Rettet das Kind) und Helene Sengstbratl (AMS) mit Kristin, Patrick, Theresa, Kevin, Daniela und Lukas.  |  NOEN, zVg

Das Sozialministerium Service Burgenland, das Arbeitsmarktservice Burgenland, Rettet das Kind, Vamos und das Burgenländische Schulungszentrum (BUZ) stellten das Projekt „Produktionsschulen im Burgenland“ vor. Es gibt drei Produktionsschulen. Unter anderem im BUZ Neutal sowie in Markt Allhau und Windisch Minihof, welche von „Vamos – Verein zu Integration“ betreut werden.

Die Produktionsschule in Neutal startete 2015 mit 35 Jugendlichen zwischen 15 und 20 Jahren. Das Ziel der Jugendlichen ist es, die fehlende Berufsreife zu erlangen. „Die Herausforderung für das Trainerteam besteht darin, aus einer sehr heterogenen Gruppe eine Einheit zu bilden, ohne dabei auf Individualität zu verzichten. Ganz nach dem Motto ‚Erfolg besteht aus drei Buchstaben TUN‘, liegt der Schwerpunkt auf handwerklichen Arbeiten.

Um den jungen Menschen einen nachvollziehbaren Sinn ihrer Tätigkeiten zu geben, werden Produkte zum Selbstkostenpreis verkauft“, erklärte BUZ-Geschäftsführer Christian Vlasich. Die Grundpfeiler der Produktionsschule sind die Wissenswerkstatt, das Trainingsmodul, sportliche Aktivitäten und die Persönlichkeitsbildung.