Erstellt am 20. Januar 2016, 04:48

von NÖN Redaktion

Projekt: NMS als Schule der Zukunft. In zwei Jahren sollen der Umbau, der Zubau und die Generalsanierung der Neuen Mittelschule Horitschon fertiggestellt sein.

 |  NOEN, zVg

Die Neue Mittelschule Horitschon soll umgebaut werden beziehungsweise ist auch ein rund 600 Quadratmeter großer Zubau in Planung.

Baubeginn wird im Juni sein. Der Schulbetrieb soll durch die Umbauarbeiten nicht beeinträchtigt werden, da in den Sommermonaten umgebaut wird. Für die Planung des Gesamtprojektes ist Architekt Anton Mayerhofer zuständig.

Gemeinsamer Arbeitsbereich soll entstehen

„Die Fertigstellung soll zu Beginn des Schuljahres 2017/2018 erfolgen. Wir sind gerade dabei eine Kostenschätzung zu machen“, erklärt Bürgermeister Peter Heger. Neben der Neugestaltung der Außenanlagen soll auch ein barrierefreier Zugang beziehungsweise ein Treppenlift geschaffen werden.

Weiters sollen der Sanitärbereich des Turnsaales umgebaut und der Turnsaal selbst vergrößert werden. Auch die Sanierung des gesamten Schulbereichs, darunter auch des Daches, sind geplant.

„Das Herzstück sind die geplanten Module, sogenannte ‚Cluster‘, mit je vier Klassen. Die Kinder werden also in Mehrstufenklassen unterrichtet. Sie lernen in Jahrgangsmischungen, haben aber auch die Möglichkeit, in ‚Stammklassen‘ miteinander und voneinander zu lernen. Jedes Kind erhält die seinem Leistungsstand entsprechende individuelle Förderung“, so Heger.

Ein gemeinsamer Arbeitsbereich für die Schüler soll im Unter- sowie im Obergeschoss entstehen. Das Foyer soll ebenfalls umgebaut werden, nach Fertigstellung soll sich dort die Betreuung der Ganztagsschule abspielen. „Wo der jetzige Container steht, werden eine Klasse und ein Lagerraum gebaut“, so Heger. Für die 32 Lehrer wird ein Raum geschaffen, wo jeder einzelne Lehrer seinen eigenen Arbeitsplatz haben wird. Auch die Direktion wird ein neues Zimmer bekommen.