Oberpullendorf , Mannersdorf an der Rabnitz

Erstellt am 28. September 2016, 05:23

von BVZ Redaktion

B61a: Ab 2018 zur Grenze. Im Juni 2017 wird die B61a bis Mannersdorf freigegeben. Im Frühjahr 2018 soll Baustart für den letzten Kilometer sein.

Die Varianten im Vergleich: Derzeit werden die Trassenverläufe geprüft.  |  BVZ, Land Burgenland

Derzeit sind bereits 18 Millionen Euro für die B61a, die Verlängerung der S31, vom Oberpullendorfer Kreisverkehr bis zur B61 zwischen Mannersdorf und Rattersdorf verbaut. Insgesamt rechnet man mit 26 Millionen Euro Kosten für Straßen und Brücken.

Frühjahr: Arbeiten an neun Brücken abgeschlossen

„Bis Ende Oktober 2016 wird die gesamte Trasse mit einer Asphaltschichte versehen. Eine 3 Zentimeter starke Verschleißschichte wird im Frühjahr 2017 aufgebracht“, heißt es aus dem Büro von Straßenbaulandesrat Helmut Bieler. Im Frühjahr werden die Arbeiten an den neun Brücken abgeschlossen, bereits jetzt sind die Bauarbeiten zu 90 Prozent fertiggestellt. Im Juni nächsten Jahres soll die B61a in Betrieb genommen werden.

Derzeit wird für die weitere Fortführung der B61a vom Kreisverkehr zwischen Mannersdorf und Rattersdorf bis zur Grenze, eine strategische Umweltprüfung für drei Varianten durchgeführt. Die Beantragung des Auflageverfahrens bei der Straßenrechtsbehörde ist für November/Dezember 2016 geplant. Danach werden die Einreichunterlagen für die strategische Umweltprüfung mit dem Umweltbericht für etwa sechs bis acht Wochen in der Gemeinde Mannersdorf aufliegen.

Trassenverordnung im nächsten Herbst

Die eingehenden Stellungnahmen werden in einer zusammenfassenden Erklärung der Abteilung 5 der Landesregierung behandelt. „Die umweltverträglichste und wirtschaftlichste Variante wird ausgewählt werden“, so Baudirektor Wolfgang Heckenast.

Da sich die Gesamtlänge der B61 a durch dieses letzte Teilstück auf etwas mehr als 11 Kilometer Länge erhöht, ist zusätzlich ein Umweltverträglichkeitsprüfung(UVP)-Änderungsverfahren nötig, für das derzeit alle erforderlichen Umweltfachbeiträge betreffend Pflanzen und Tiere, Lärm, Luftschadstoffe, Geotechnik sowie Wald und Jagd, ausgearbeitet werden.

Die Durchführung des UVP-Änderungsverfahrens soll im März 2017 beantragt werden, mit dem Vorliegen des UVP-Bescheides und der Trassenverordnung wird im Herbst 2017 gerechnet. Die Ausschreibungen für die Bauarbeiten sollen im Winter 2017/18 erfolgen, der Baubeginn ist für Frühjahr 2018 geplant, heißt es aus dem Büro des Straßenbaulandesrates. Man sei auch regelmäßig in Kontakt mit den ungarischen Partnern bezüglich Abstimmungsgesprächen. „Sie stehen dem sehr positiv gegenüber“, so Heckenast.