Erstellt am 18. September 2013, 10:25

Rattersdorf: Angst vor Blechkolonne. Anrainer der Bahnhofstraße äußern Bedenken. UVP-Verhandlung findet am Donnerstag statt.

Alltag in Rattersdorf: Der Mannersdorfer Ortsteil wird durch den Kreuzungsbereich der beiden Straßen B55 / B61 erheblich belastet, so die Anrainer. Durch die Weiterführung der B61a fürchten sie noch mehr Verkehr. Fotos: zVg  |  NOEN, zVg
RATTERSDORF | Die Anrainer der Bahnhofstraße äußern große Bedenken in Zusammenhang mit der geplanten Weiterführung der S31 in Form der Landesstraße B61a.
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„Die Belastung durch den täglichen Verkehr der ungarischen Pendler und durch den Schwerverkehr hat bereits, so wie für viele andere Ortsteile, ein unerträgliches Ausmaß angenommen“, so Gemeinderat Gernot Küblböck (ÖVP), der sich mit seinem Anliegen an die BVZ gewandt hat.

Anrainer befürchten Verzögerung

„Im Detail geht es um die Befürchtung der Anrainer der Bahnhofstraße Rattersdorf, dass der Trassenabschnitt Süd nicht in absehbarer Zeit verwirklicht wird“, verweist Küblböck auf den Abschnitt bis zur ungarischen Grenze.

Sie hätten bereits zwei Mal bei Straßenbaulandesrat Helmut Bieler angefragt, jedoch keine Antwort erhalten. Auf Anfrage der BVZ hießt es, dass aufgrund von Umstrukturierungen sowohl im Landesrat-Büro als auch in der Baudirektion zu diesen Verzögerungen bei der Beantwortung gekommen sei.

Büro Bieler: Einladung zu Gespräch

Man lade Gernot Küblböck ein, um gemeinsam mit dem neuen Baudirektor Wolfgang Heckenast alle Fragen zur B61a zu erläutern. Heckenast war vor seiner Ernennung zum Baudirektor für die Großprojekte im Land, also auch für die B61a, zuständig.

Außerdem führt man weiter aus: „Den Trassenabschnitt Süd an sich gibt es nicht mehr. In den Planungen wurde die Trasse nicht bis zur Grenze geführt, sondern kurz davor, weil man Einsprüche der ungarischen Behörden gegen das gesamte Projekte verhindern wollte“, heißt es. Man sei aber bereits seit Längerem in stetigem Gespräch mit den dortigen Behörden. Das klare Ziel ist, dass man dies in einem abwickelt, heißt es.

Am Donnerstag, dem 19. September, wird im Oberpullendorfer Rathaussaal das Umweltverträglichkeitsprüfungs-Verfahren (UVP) für die Verlängerung der S31 in Richtung Staatsgrenze verhandelt. „Dort werden alle Punkte der UVP verhandelt. Dann stellt die Behörde einen, hoffentlich positiven, Bescheid aus. Damit wäre ein großer Schritt gemacht“, heißt es aus dem Büro Bieler.