Erstellt am 22. Juni 2011, 00:00

Rotes Kreuz bekommt eine Außendienststelle. PROBEBETRIEB AB 4. JULI / Die Bezirksstelle Oberpullendorf bekommt einen weiteren Stützpunkt in Deutschkreutz.

Neuer Freiwilligenkoordinator: Mit Dominik Pingitzer konnte Rot Kreuz-Bezirksstellenleiter Franz Stifter ein neues Mitglied in seinem Kernteam willkommen heißen. TANZLER  |  NOEN
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VON MICHAELA TANZLER

OBERPULLENDORF/DEUTSCHKREUTZ /  Eine noch bessere Versorgung und noch mehr Nähe zum Patienten sind das Ziel der neuen Außendienststelle in Deutschkreutz. Die Rot Kreuz-Bezirksstelle wird dort künftig einen Rettungs- und Krankentransportwagen und zwei Personen stationieren - vorerst in einem sechsmonatigen Probebetrieb Montag bis Freitag von 6 bis 15 Uhr.

Stifter: „Eine wesentliche  Qualitätsverbesserung“

„Das bedeutet eine wesentliche Qualitätsverbesserung in der Versorgung. In Deutschkreutz, Nikitsch, Horitschon und Neckenmarkt leben fast 30 Prozent der Bevölkerung des Bezirkes und es befinden sich auch einige Altenwohn- und Pfegeheime dort“, betont Rot Kreuz-Bezirksstellenleiter Franz Stifter. Positiver Nebeneffekt für die Organisation ist ein wirtschaftlicher. Anfahrtskosten können so gespart werden.

Bei der Unterkunftssuche wurde das Rote Kreuz von der Gemeinde Deutschkreutz unterstützt. „Großzügig“, wie Franz Stifter betont. „Es wurden uns mehrere Standorte angeboten.“ Aufgrund eines Lokalaugenscheins entschied man sich dann für den Bauhof in Deutschkreutz.

Neuer Koordinator  für die Freiwilligen

Aber nicht nur die neue Außendienststelle wird in Deutschkreutz sein, sondern auch der neue Bezirksfreiwilligenkoordinator stammt aus der Rotweingemeinde.

Thomas Rozsenich aus Großwarasdorf hatte diese Funktion aus eigenem Wunsch zurückgelegt, Dominik Pingitzer folgt ihm nun auf Wunsch seiner freiwilligen Kameraden nach. Pingitzer ist seit Juli 2010 beim Roten Kreuz dabei, hat als Zivildiener in der Rot Kreuz-Bezirksstelle begonnen und ist danach als Freiwilliger geblieben.

„Weil es schön war, die Kameradschaft in der Gruppe ebenso wie das Gefühl, helfen zu können“, erklärt der Pharmaziestudent. Pingitzers Hauptaufgabe als Bezirksfreiwilligenkoordinator wird es sein, gemeinsam mit dem Dienstführenden die Dienste von Hauptberuflichen und Freiwilligen abzustimmen.

Dominik Pingitzer selbst erinnert sich sehr gerne an den Dienst in der Silvesternacht zurück. „Wir haben uns auf der Dienststelle Ripperl gemacht und Fernsehen geschaut und sind nur zwei Mal gleich zehn Minuten nach Mitternacht ausgefahren“, erzählt Pingitzer. Das war seit Langem der erste Silvester mit Kindersekt.