Erstellt am 26. September 2012, 08:43

S31: Über 300 Mann üben. Katastrophenschutzübung /  Bus und Lkw krachn auf der S31 ineinander. Ein Großaufgebot wird dieses Szenario beüben.

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OBERPULLENDORF / Die S31-Abfahrt Oberpullendorf Nord/Stoob Süd wird am Samstag zum Schauplatz einer Katastrophenschutzübung unter dem Titel „Brennpunkt S31“, bei der über 300 freiwillige Helfer von Feuerwehr, Rotem Kreuz samt Kriseninterventionsteam und Samariterbund mit Polizei, ASFINAG, Forstverwaltung und Straßenmeisterei üben werden. Sogar der Notarzthubschrauber Christopherus wird dabei sein.

„Durch ständiges Durchprobieren von Szenarien wird im Ernstfall beigetragen, dass wir professioneller, rascher, effizienter helfen können“, betont Bezirkshauptmann Klaus Trummer. „Solche Szenarien brauchen in der Entwicklung ein Jahr. Es steckt viel Arbeit dahinter, dass man dann auch tatsächlich Ergebnisse aus der Übung ableiten kann.“ Tatsächlich laufen seit Monaten die Vorbereitungen für die Übung, bei der eine Kollision zwischen einem mit gefährlichen Stoffen beladenem Lkw und einem mit 44 Personen besetzten Reisebus angenommen wird. Buspassagiere werden verletzt und eingeklemmt, beim Unfall-Lkw treten gefährliche Stoffe aus, der Fahrer läuft in der ersten Panik in Richtung Wald. Waldarbeiter, die den Unfall bemerkt haben, verlassen ihr Feuer, ein Brand entsteht.

„Wir müssen gerüstet sein, um solchen Szenarien Herr zu werden“, erklärt Bezirksfeuerwehrkommandant Rudolf Ferscha. Für ihn steht die Zusammenarbeit mit den Partnerorganisationen im Vordergrund. Rot Kreuz-Bezirksstellenleiter Franz Stifter: „Ich finde es großartig, dass diese Großübung in unser Leitbild ‚Wir sind da, um zu helfen, maßgeschneidert hineinpasst.“

Rüsten sich für den Katastrophenfall: Jürgen Karall, Franz Stifter, Klaus Trummer, Rudolf Ferscha und Alois Robic.