Erstellt am 28. April 2011, 08:12

„Schandfleck für Gemeinden“. FORDERUNG / Orstchef Manfred Kölly (Liste Burgenland) sucht Lösungen für die verwaisten Grenzübergänge.

Fordert eine Lösung: Bürgermeister Manfred Kölly.  |  NOEN
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DEUTSCHKREUTZ / Landtagsabgeordneter Bürgermeister Manfred Kölly meldet sich mit einer klaren Forderung an die politisch Verantwortlichen des Landes: „Die verwaisten Grenzübergänge mit leer stehenden Bauten und Infrastrukturen sind ein Schandfleck für das Burgenland. Es kann nicht sein, dass dies der erste Eindruck ist, den unsere Gäste bei der Einreise wahrnehmen. Das Land investiert doch seit Jahren Millionen Euro in den Ausbau und die Vermarktung des touristischen Angebots.“

Auch in seiner Gemeinde stehen leer stehende Grenzhäuser. Vor einiger Zeit versuchte er, die leer stehenden Gebäude in ein Tierheim umzubauen. „Unsere Grenzhäuser sind noch alle in einem guten Zustand, die auf der ungarischen Seite jedoch weniger. Auch die Straße beim Grenzübergang müsste neu gemacht werden, da dort etliche Schlaglöcher vorhanden sind“, so Kölly. Er wäre für jeden Vorschlag bereit, nur es müsse etwas geschehen.

„Infrastrukturen sollen  rasch entfernt werden“

Die Liste Burgenland hat klare Vorstellungen, wie es mit den ehemaligen Grenzübergängen im Burgenland weiterzugehen hat. „Die Liste Burgenland hat einen Entschließungsantrag eingebracht und die Landesregierung aufgefordert, in dieser Angelegenheit beim Bund zu intervenieren. Entweder diese Infrastrukturen werden rasch entfernt, oder sie sind zu sanieren und einer anderen Verwendung zuzuführen“, betonte Kölly.