Erstellt am 26. Februar 2013, 14:51

Schnee: Räumtrupps attackiert. Schneeballattacken und Beschimpfungen mussten sich Arbeiter der Straßenmeisterei am vergangenen Sonntag von einigen Bewohnern gefallen lassen.

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Große Schneemengen gab es auch vergangene Woche wieder im Bezirk. Straßensperrungen waren dieses Mal nicht notwendig – jedoch herrschte am vergangenen Donnerstag Schneekettenpflicht am Mannersdorfer Berg. Seitens der Straßenmeisterei gab es keine Probleme mit dem Schneemengen selbst. Große Aufregung gegenüber den Einsatzfahrzeugen gab es am Sonntag – die Fahrer wurden von Bewohnern bei ihrer Arbeit behindert.

Es wurde mit Schneebällen nach ihnen geworfen, die Arbeiter wurden teilweise beschimpft und ein Mann stellte sich mit seiner Schneeschaufel auf die Straße, damit die Räumer den Schnee nicht zusammenschieben konnten. „Wir sind immer bemüht, langsam zu fahren. Der Schnee war extrem nass und hat sich zu Kugeln gebildet. Wir verstehen das alles, aber wo sollen wir den Schnee hinschieben. Unsere Fahrer waren größtenteils mit den Nerven fertig“, heißt es seitens der Straßenmeisterei Oberpullendorf.

Florianis rückten zu Bergungen aus

Dennoch mussten die Florianis nur zu fünf Fahrzeugbergungen ausrücken, heißt es seitens der Landessicherheitszentrale. Am Dienstag der Vorwoche wurde ein stiller Alarm für die Stadtfeuerwehr Oberpullendorf ausgelöst. Ein Lkw kam bei der Fahrt von Langental nach Oberpullendorf auf einem Güterweg auf eine Schneezunge und dadurch ins Schleudern. Der Lkw kam von der Straße ab und blieb seitlich in einem angrenzenden Feld liegen. Der Fahrer blieb bei dem Unfall unverletzt.

Zu einem weiteren Unfall rückte die Stadtfeuerwehr Oberpullendorf am vergangenen Freitag aus. Auf der S31 war ein Auto gegen eine Leitplanke geprallt und konnte nicht mehr weiterfahren. Ein zweiter Unfall auf der S31 ereignete sich am Samstagvormittag. Ein Mann aus Bernstein war bei Weppersdorf von der Fahrbahn abgekommen und sein Fahrzeug hatte sich überschlagen. Der Mann wurde beim Unfall unbestimmten Grades verletzt. Die Freiwillige Feuerwehr aus Weppersdorf rückte binnen Minuten mit 18 Mann zum Unfallort aus, sicherte gemeinsam mit der Autobahnpolizei die Schnellstraße ab und barg das Fahrzeug aus dem Graben. Zum Unfallzeitpunkt befand sich auch der Hund des Fahrers im Auto. Er kam mit einem großen Schreck davon und wurde ebenfalls von der Feuerwehr Weppersdorf beruhigt.