Erstellt am 03. September 2012, 11:38

Schuss mit Flobertgewehr: Tante in Lebensgefahr. Vor einer Woche hat sich im burgenländischen Hammerteich (Bezirk Oberpullendorf) ein Unfall ereignet: Eine 21-jährige Wienerin wurde von einem Schuss mit einem Flobertgewehr in den Kopf getroffen, ihr fünfjähriger Neffe hatte mit der Waffe hantiert.

"Der Zustand der Frau ist unverändert. Sie ist zwar stabil, schwebt aber nach wie vor in Lebensgefahr und befindet sich im Tiefschlaf", teilte eine Pressesprecherin des Wiener Krankenanstaltenverbundes heute, Montag, auf Anfrage  mit. Der Schuss löste sich, als die Tante nach dem Buben schaute. Er hatte sich alleine in einem begehbaren Schrank im Haus seines Urgroßvaters befunden, in dem das Flobertgewehr lag.

Die Ermittlungen der Polizei waren am Montag "noch nicht ganz" abgeschlossen. "Es gibt im Prinzip nichts Neues, der Ermittlungsstand hat sich nicht geändert", erklärte Bezirkspolizeikommandant Oberstleutnant Emmerich Schedl. Er gehe davon aus, dass sich auch nichts mehr ändern werde und der Vorfall ein "Unglücksfall" bleiben werde.