Erstellt am 06. Februar 2013, 00:00

Seit 1. Februar wieder verstärkt auf Streife. Polizei / Durch das Projekt „Lokaler Sicherheitsmanager“ sollen die Polizisten stärker mit der Bevölkerung in Kontakt treten.

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BEZIRK / Vergangene Woche präsentierte Landespolizeidirektor Hans-Peter Doskozil das Projekt „Lokaler Sicherheitsmanager“, das mit 1. Februar im gesamten Burgenland startete. „Informationsweitergabe ist eine Sache, sichtbare und vor allem spürbare Polizeipräsenz verbunden mit einer funktionierenden Kommunikation ist eine weitere. Gemeinsam mit meinen beiden Stellvertretern konnten wir in enger Zusammenarbeit mit Verantwortlichen des Bundesministeriums für Inneres das Pilotprojekt ins Leben rufen“, so der Landespolizeidirektor. Das Projekt sieht vor, dass pro burgenländischem Bezirk jeweils Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 19 Uhr eine zusätzliche Streife eingerichtet wird, die in den Gemeinden Fußstreifendienst verrichtet. „Sie hat die Aufgabe, mit der Bevölkerung und den Verantwortungsträgern in einen Dialog zu treten.“

Oberpullendorf Bezirkskommandant Emmerich Schedl führt aus: „Geplant ist, dass für jeden Ortsteil im Bezirk ein sogenannter Kontaktbeamter bestimmt wird.“ Diese Kontaktbeamten werden laut Schedl regelmäßig Fußstreifen durchführen und stehen als Ansprechpartner für den Bürgermeister, für die Gemeinde und die Bevölkerung zur Verfügung. Pro Gemeinde gibt es einen Kontaktbeamten.“

Für Oberpullendorfs Bezirkshauptmann Klaus Trummer ist das Projekt „Lokaler Sicherheitsmanager“ sehr begrüßenswert. „Von der Idee her ist es ein guter Schritt, die Polizei in Richtung Bürger zu öffnen“, so Trummer. Außerdem erzählt er, dass bei der Präsentation des Projekts, die sehr kurzfristig anberaumt wurde, fast alle Bürgermeister des Bezirks anwesend waren. „Es ist ein guter und wichtiger Schritt, dass man auf die Bürger zugeht und auch Informationen austauscht“, so der Bezirkshauptmann.

Auf Streife: Franz Magyar und Rudolf Fraunschiel, der Kontaktbeamte für Stoob, auf einem ihrer Kontrollgänge.