Erstellt am 14. Oktober 2015, 11:13

von NÖN Redaktion

15 Jahre Herzverein. Mit 1.200 Mitgliedern hat man sich ausgehend vom Bezirk zur größten Selbsthilfegruppe im Burgenland entwickelt.

Dabei: Landesvize Hans Tschürtz, Bürgermeister Rudolf Geißler, Primar Johannes Mikl, Obfrau Eva Tuczay, Apotheker Alfred Szczepanski, Landesrat Norbert Darabos und Oberarzt Franz Veit.  |  NOEN
Sein 15-jähriges Bestehen feierte der Herzverein Burgenland bei einem Gesundheitstag mit vielen Fachvorträgen im Rathaus. „Willi Adamek, Gründungsobmann und selbst Betroffener, hat erkannt, dass es eine Lücke gibt zwischen der medizinischen Versorgung und dem Danach. Nach dem Krankenhaus und der Reha kommen sich viele Betroffene alleine vor und da wollte der Herzverein ansetzen“, streute Obfrau Eva Tuczay ihrem Vorgänger Rosen.


Dies unterstrich auch Primar Johannes Mikl, der den Verein seit Beginn begleitet. „Wenn Menschen akut am Herzen erkranken, müssen sie wieder aufgebaut und ins Leben zurückgeführt werden und daher schätze ich die Aktivitäten des Herzvereins ganz besonders“, so Mikl. „Mir ist es ein Herzensanliegen, dass das, was im Spital oder in der Reha-Klinik erlernt wurde, weiter fortgesetzt wird und da leistet der Herzverein großartige Arbeit.“

Mit 1.200 Mitgliedern ist der Herzverein die größte Selbsthilfegruppe des Burgenlands. Man informiert unter anderem über neue medizinische Methoden und Therapien und klärt über richtige Bewegung und Ernährung auf. „Wir wollen ein Angebot zur Verfügung stellen, dass erst gar keine Krankheiten entstehen“, so Tuczay. „Da kann man verdammt viel machen.“