Erstellt am 16. Januar 2013, 08:54

Sicher am Schulweg. Initiative | Einstimmig beschloss der Gemeinderat, ein Projekt mit Allgemeiner Unfallversicherung (AUVA) und Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) in der Volksschule zu starten.

OBERPULLENDORF | Einen Antrag auf eine Initiative für mehr Verkehrssicherheit brachte die SPÖ im Gemeinderat ein. Dieser gliederte sich in zwei Punkte: a)
Initiative „Sicherer Schulweg“ und b) Initiative/Maßnahmen „Hebung der Verkehrssicherheit durch geschwindigkeitsbegrenzende Maßnahmen im Bereich der Ortseinfahrt B61/Günser-straße. Gemeinderätin Christina Trachta beantragte, dass der Bürgermeister AUVA und KfV beauftragen solle, mit der Volksschule die kostenlose Initiative „Sicher in die Schule“ durchzuführen. Sie führte aus, dass dabei Lehrer, Schüler, Eltern und Exekutive gemeinsam einen Umgebungsplan der Schule erstellen und analysieren, wo man zum Beispiel sicher halten und parken kann oder welcher Schulweg der sicherste ist. Außerdem findet im Rahmen des Projekts ein Sicherheitstag an der Schule statt. Der Punkt wurde einstimmig beschlossen.

Der zweite Antrag betraf die Ortseinfahrt Günser Straße, wo sich in einem Kreuzungsbereich unmittelbar nach der Ortstafel der Veranstaltungsplatz und ein Gasthaus befinden. Vizebürgermeisterin Elisabeth Trummer beantragte, man möge an die Verkehrsbehörde mit dem Ersuchen herantreten, eine 70km/h-Beschränkung einzuführen. „Wir beantragen auch eine bauliche Maßnahme und, dass man diesbezüglich an den Straßenerhalter herantritt“, so Trummer. „Haben wir das nicht schon im Stadtrat beschlossen“, antwortete ÖVP-Vize Christian Wohlfart mit einer Gegenfrage. Und ÖVP-Stadtchef Rudolf Geißler erklärte: „Ich finde das lustig, weil ich im Stadtrat am 3. Dezember berichtet habe, was bislang passiert ist. Dem vorangegangen sind Bürgerbeschwerden und eine Vorsprache bei der Landesregierung, wo es eine Diskussion über eine Bremsinsel gegeben hat und auch über eine 70er-Beschränkung gesprochen wurde.“ Am Tag der Gemeinderatssitzung sei laut Geißler ein Schreiben vom Land eingelangt. Dieses teilt mit, dass man die B61 im entsprechenden Streckenabschnitt heuer sanieren und auf Wunsch der Stadtgemeinde umgestalten wird. Bürgermeister Geißler stellte daher einen Geschäftsordnungsantrag, diesen Punkt dem Infrastrukturausschuss zuzuweisen, damit dieser konkrete Vorschläge für das Land ausarbeitet und darüber dem Gemeinderat Bericht erstattet. Auch dies wurde einstimmig beschlossen.