Erstellt am 24. März 2016, 10:49

von NÖN Redaktion

Sonderausstellung: Zoo zog ins Museum. Im Schloss Lackenbach werden bis 31. August unter dem Titel „Zoo Mockba“ russische Spielzeugtiere gezeigt.

Bunte Tierwelt: Herbert Zechmeister freut sich über die von Volker Weinhold und Sebastian Köpcke inszenierte Ausstellung. Foto: Grabner  |  NOEN, Grabner
Eine artenreiche Tierwelt haben Spielzeugproduzenten aus der Sowjetunion aus Kunststoffen wie Zelluloid und Polyethylen zwischen 1950 und 1980 geschaffen. 180 solcher Tiere werden bis 31. August unter dem Titel „Zoo Mockba“ (Mockba ist der russische Name für Moskau) im Museum „Der Natur auf der Spur“ im Schloss Lackenbach gezeigt.

Von Pinguin und Eisbär bis Afrika

Inszeniert werden diese von den beiden Berliner Künstlern Sebastian Köpcke und Volker Weinhold „Den Namen Zoo verdient es auf jeden Fall, denn vom Pinguin und Eisbär über die heimische Tierwelt bis Afrika ist alles vertreten. Wir wollen einerseits die Tiere als bunte Masse zeigen, andererseits mit der Fotografie einzelne Dinge herausholen, die sonst in der bunten Masse untergehen“, so Köpcke.

Ausgesuchte Exponate werden daher in der Ausstellung exemplarisch in 30 Bildern präsentiert, um ihr eigenes Wesen, ihre Funktionalität und ihre gestalterische Qualität anschaulich zu machen. Denn die preiswerten Industrieprodukte kündeten häufig von einem kultivierten Gestaltungswillen. So sind heute bekannte Künstler wie Lev Smorgon als Spielzeuggestalter aufgetreten.

„Die Kinder sind aufgewachsen mit Tierskulpturen bedeutender Künstler“, so Köpcke. Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten (Freitag bis Sonntag und an Feiertagen von 9 bis 17 Uhr) ohne zusätzlichen Eintritt besichtigt werden.