Erstellt am 24. September 2014, 09:24

von NÖN Redaktion

Startschuss für B61a. Verkehrsfreigabe des rund 10 Kilometer langen Straßenstücks bis zur B61 zwischen Mannersdorf und Rattersdorf soll 2017 sein.

Spatenstich: Robert Pratscher, Manfred Jestl, Klaudia Friedl, Peter Rezar, Andreas Liegenfeld, Alois Schedl, Helmut Bieler, Hans Niessl, Alois Stöger, Wolfgang Heckenast, Rudolf Geißler, Hans Godowitsch, Anton Blazovich und Johann Schedl.  |  NOEN, zVg

Zahlreiche Bürger waren am Montag beim Spatenstich für die B61a dabei, der Verlängerung der S31 vom Kreisverkehr zwischen Oberpullendorf und Steinberg-Dörfl Richtung Grenze. Die Verkehrsfreigabe soll im Sommer 2017 sein.

2010 hatten Verkehrsministerin Doris Bures und Landeshauptmann Hans Niessl eine Vereinbarung unterfertigt, wonach der Bund dem Land 37 Millionen Euro für den Weiterbau der S31 als Landesstraße B61a zur Verfügung stellt. Zuvor war dieser als Schnellstraße durch die ASFINAG geplant gewesen. Durch die Landesstraßen-Variante ersparte sich der Bund 40 Millionen Euro. „Es gab Überlegungen, wie man die Straße schneller bauen könnte und es wurde eine Lösung gefunden, die zu einer Win-Win-Situation geführt hat“, erklärte Verkehrsminister Alois Stöger.

"Wünsche mir zügigen Bauverlauf"

Für Landeschef Niessl ist die B61a aktuell eines der wichtigsten Bauprojekte und die größte Investition, die ins Mittelburgenland getätigt wird. Damit werde der Wirtschaftsstandort aufgewertet, das Allerwichtigste sei aber der Menschenschutz. „Ich wünsche mir einen zügigen Bauverlauf. Jeden Tag, wo die Straße eher fertig ist, ist Entlastung für die Bevölkerung.“

Von 2010 bis 2013 hatte es einen offenen Planungsprozess mit über dreißig Diskussionsrunden gegeben. „Ich habe noch nie ein Projekt erlebt, wo die Bevölkerung so dahinter gestanden ist, trotzdem gab es so viele Diskussionen. Der Verlauf wurde mit den Bürgern abgesprochen und nach ihren Vorstellungen konzipiert“, betont Straßenbaulandesrat Helmut Bieler. Für den letzten Kilometer ab dem B61-Kreisverkehr zwischen Mannersdorf und Rattersdorf, dem Ende dieses Abschnitts, hätte man schon viele Gespräche mit den Ungarn geführt. Zur Finanzierung versucht man ein EU-Projekt zu konzipieren. Ziel sei, dass auch dieser Abschnitt 2017 fertig ist.


Zitiert

„Wir bauen, dass die Kinder in den Ortschaften sicher über die Straße kommen und die Bevölkerung vom Verkehr entlastet wird, vor allem vom Lkw-Verkehr. Wir werden zwei Drittel vom Schwerverkehr auf die neue Straße bringen und die Fahrtzeiten zum Arbeitsplatz werden kürzer.“ SPÖ-Landesrat Helmut Bieler

„Dass Infrastrukturprojekte naturnahe gebaut werden, ist mir sehr wichtig. Bei diesem wurde ausgiebig nachgedacht, dass wir Straße naturnahe zum Wohl der betroffenen Gemeinden bauen können.“ Landesrat Andrea s Liegenfeld

„Die B61a ist für die angrenzenden Gemeinden eine wichtige Verkehrsentlastung. Auch die Pendler sowie die regionale Wirtschaft werden von dem längst überfälligen Verkehrsprojekt profitieren.“ ÖVP-Abgeordnete Niki Berlakovich, Werner Gradwohl und Rudolf Geißler