Erstellt am 03. November 2011, 07:24

Sport und Schule im Paket. TENNIS-HAK /  Das Angebot wurde neu strukturiert. Es wird eine Light-, eine Medium- und eine Intensivvariante geben.

VON MICHAELA GRABNER

OBERPULLENDORF / Die Tennis-Handelsakademie ermöglicht Schülern, Tennisausbildung und Schule unter einem Hut zu bringen. Da aber nicht jeder am Tennissport interessierte Schüler gleichzeitig eine Profikarriere anstrebt und daher das gewünschte Trainingsausmaß sehr unterschiedlich ausfällt, hat man das Angebot der Tennis-HAK beginnend mit dem Schuljahr 2012/13 weiter differenziert, wie Professor Josef Fally schildert. Es gibt nun eine Light-, eine Medium- und eine Intensivvariante, wobei allen dreien gemeinsam ist, dass sie Schule und Sport in Kooperation mit dem Sporthotel Kurz im Paket anbieten. Bei der Light-Variante gibt es abgestimmt auf den Stundenplan drei Stunden Tennistraining, davon 90 Minuten mit einem Trainer und die weiteren 90 Minuten mit einem Sparringpartner, also einem anderen Teilnehmer des Projekts. Bei der Variante Medium werden zwei Mal pro Woche drei Stunden trainiert, davon jeweils die Hälfte mit Trainer oder Sparringpartner.

Bei der Intensiv-Variante schließlich gibt es zusätzlich zu insgesamt sechs Stunden Tennistraining pro Woche auch noch Konditionstrainingseinheiten. Jeder Teilnehmer bekommt außerdem einen vom Konditionstrainer erstellten Wochentrainingsplan. Einmal pro Monat gibt es darüber hinaus ein Training mit Günter Bresnik in der Südstadt.

Modulare Handelsakademie  ist bereits gestartet

Schon mit Beginn dieses Schuljahres startete in der Handelsakademie Oberpullendorf für die dritten Jahrgänge das modulare Schulsystem. Damit gehört das klassische Sitzenbleiben bei einem Nicht genügend der Vergangenheit an. Die Schüler erhalten kein Jahreszeugnis mehr, sondern nur mehr ein Semesterzeugnis. Bekommt ein Schüler in diesem ein Nicht Genügend, muss er nicht mehr einen gesamten Jahrgang mit allen Unterrichtsfächern wiederholen. Er muss sich aber einem Kolloquium stellen, also einer Art Wiederholungsprüfung über den Semesterstoff des nicht positiv abgeschlossenen Unterrichtsgegenstandes. Direktorin Helene Schütz-Fatalin sieht am neuen System mehrere Vorteile: „Die Wiederholungsprüfung wird für den Schüler leichter bewältigbar, weil sie nur den Stoff eines Semesters umfasst. Der Schüler kann im Klassenverband bleiben und muss weder in einer anderen Klasse noch in jedem Unterrichtsgegenstand wiederholen.“ Dadurch, dass die Schüler jedes Semester positiv abschließen müssen, würden sie zudem dazu angehalten, sich immer am Laufenden zu halten.

Informationen zu sämtlichen Ausbildungsmöglichkeiten und -schwerpunkten in der Handelsakademie gibt es auch beim alljährlichen Tag der offenen Tür, der heuer für den 16. Dezember fixiert wurde.