Erstellt am 19. Oktober 2011, 00:00

Stadtfeuerwehr bereit zur Hauseinweihungsparty. PROJEKT ABGESCHLOSSEN /  Knapp drei Millionen Euro flossen ins neue Zuhause von Stadtfeuerwehr und Bezirkskommando.

Sind stolz auf das neue Feuerwehrhaus: Vizebürgermeister Markus Perl, Stadtfeuerwehrkommandant Gerald Schmidt, Bürgermeister Rudolf Geißler und Vizebürgermeister Christian Wohlfart. Neben einer neuen Heimstätte hat die Feuerwehr heuer auch ein neues Schwerrüstfahrzeug und im Vorjahr ein neues Kommandofahrzeug bekommen. GRABNER  |  NOEN
x  |  NOEN

OBERPULLENDORF / Nach Monaten intensiver Arbeit ziehen Stadtfeuerwehr und Stadtgemeinde zufrieden Bilanz: Die neue Heimstätte der Feuerwehr auf der Fürstenwiese gegenüber dem Umweltdienst Burgenland ist fertig.

Und auch die Kosten mit insgesamt rund 3 Millionen Euro für den Ankauf des Gebäudes und zusätzlicher Grundstücke im Ausmaß von rund zwei Hektar, die notwendigen Baumaßnahmen und die technische Ausstattung sind im geplanten Rahmen geblieben, wobei sich der Anteil für die Gemeinde abzüglich der Förderungen auf rund 2,5 Millionen Euro belaufen hat. „Von Anfang bis zum Schluss gab es Einigkeit bei den Abstimmungen im Gemeinderat“, freut sich Bürgermeister Rudolf Geißler. Und Vize Markus Perl schlägt in die gleiche Kerbe: „Das neue Feuerwehrhaus ist ein Resultat guter kommunalpolitischer Zusammenarbeit.“

Platzprobleme gehören für die Feuerwehr der Vergangenheit an, denn das neue Haus umfasst neben der Fahrzeughalle mit acht Toren und sechzehn Stellplätzen, wo auch Anhänger und Kran ihren Platz finden, einer kleinen Einsatzleitung und einer Küche für Katastropheneinsätze auf Bezirksebene einen großzügigen Bürotrakt, in dem auch das Bezirksfeuerwehrkommando erstmals ein Zuhause gefunden hat. Dieser Teil des Gebäudes umfasst neben den Räumlichkeiten für das Bezirkskommando, einen Schulungsraum für die Ausbildungen auf Bezirksebene, eine Katastropheneinsatzleitung, Umkleideräumlichkeiten für die männlichen und weiblichen Kursteilnehmer, eine Kantine, einen Besprechungsraum für die Stabssitzungen der Stadtfeuerwehr, einen Raum für die Jugendfeuerwehr, diverse Büroräumlichkeiten für die Stabsoffiziere der Stadtfeuerwehr, eine Einsatzleitung für die Einsätze der Stadtfeuerwehr sowie einen Schlafraum als Notunterkunft für Menschen, die zum Beispiel nach einem Brand oder einem Hochwasser nicht gleich wieder in ihre Häuser zurückkehren können. Außerdem sind das Katastrophenschutzlager für den Bezirk sowie eine Atemschutzfüllstation und gefährliche Stoffe-Ausrüstungen, die von allen Feuerwehren des Bezirks genutzt werden können, im Haus der Stützpunktfeuerwehr untergebracht. „Der Schlauch- bzw. Übungsturm bietet für Atemschutzübungen Abseilmöglichkeiten“, erzählt Kommandant Gerald Schmidt. Am Gelände befinden sich weiters eine Übungsbahn, auf der die Feuerwehrjugend trainieren kann, sowie ein Abstellplatz für Unfallfahrzeuge.

Die offizielle Eröffnung des neuen Feuerwehrhauses wird am 5. Mai 2012 stattfinden. Schon kommendes Wochenende findet das traditionelle Gulaschessen der Stadtfeuerwehr erstmals unter dem neuem Dach statt.