Erstellt am 18. Juni 2014, 13:12

von NÖN Redaktion

Ständige Vertretung in Wien. Zukunftsort Neckenmarkt / Das Kommunalkonsulat in Wien ist eine Anlaufstelle für Menschen, die aus den Zukunftsorten in die Bundeshauptstadt gezogen sind.

 |  NOEN, zVg

Am Freitag eröffnete im vierten Wiener Gemeindebezirk das Kommunalkonsulat. Es ist die ständige Vertretung neun innovativer Gemeinden aus ganz Österreich in der Bundeshauptstadt. Zugleich fungiert das Kommunalkonsulat als Vernetzungsstelle und Impulsgeber für zukunftsfähige Gemeindeentwicklung.

Träger des Konsulats ist der Verein „Zukunftsorte“, bei dem auch Neckenmarkt Mitglied ist. Das Kommunalkonsulat soll eine Anlaufstelle für Menschen sein, die aus den Zukunftsorten in die Bundeshauptstadt gezogen sind, sich ihrer Heimatgemeinde aber noch immer verbunden fühlen.

Netzwerk an Impulsgebern soll geschaffen werden

„Wir haben viele, vor allem jungen Bürgerinnen und Bürger, die für Studium oder Job nach Wien gezogen sind, die sich in der Stadt weiterentwickeln, kreative Ideen umsetzen und sich mit neuen Lebensmodellen auseinandersetzen. Über das Kommunalkonsulat wollen wir das Bildungskapital, die Erfahrungen und Ideen dieser ‚Ausheimischen‘ für die Weiterentwicklung unserer Gemeinde nutzen“, erklärt Bürgermeister Hans Iby. Ziel des „Arbeits- und Verknüpfungsraums“ Kommunalkonsulat ist es, ein Netzwerk an Impulsgebern zu schaffen, an das sich Gemeinden mit verschiedenen Fragestellungen wenden können und in dem ein Austausch zu den Zukunftsthemen des ländlichen Raums stattfindet.

Veranstaltungen zu kommunalen wie kreativwirtschaftlichen Themen sind geplant. Die Zukunftsort-Gemeinde, ihre Bürger sowie Unternehmen und Organisationen können die Räumlichkeiten zudem für Meetings und Präsentationen nutzen. Der Sitz des Kommunalkonsulats ist mitten im Wiener Botschaftsviertel. Von überall gut erreichbar liegt die diplomatische Vertretung innovativer österreichischer Gemeinden in Gehdistanz zum neuen Hauptbahnhof.