Erstellt am 08. Dezember 2010, 00:00

Straße B61a kommt auf Schiene. GIPFELTREFFEN / Breite Zustimmung gibt es zur möglichst raschen Umsetzung der Verlängerung der S31. Zu Jahresbeginn soll bei Bürgerversammlungen informiert werden.

Genaue Trasse wird noch erarbeitet: Der vom Land vorgeschlagene Korridor zur Trassenführung zwischen Mannersdorf und Oberloisdorf findet laut Straßenbaulandesrat Helmut Bieler breite Zustimmung. LAND BURGENLAND  |  NOEN
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REGION / Zu einem ersten B61a-Gipfeltreffen sind Straßenbaulandesrat Helmut Bieler, Hofrat Hans Godowitsch und die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden zusammengekommen. Wie die BVZ berichtete, soll die Verlängerung der S31 von Oberpullendorf bis zur Staatsgrenze nun als Landesstraße B61a geführt werden.

Sowohl die Vertreter des Landes als auch jene der Gemeinden zogen positive Bilanz nach diesem Treffen. „Durch die breite Zustimmung der Gemeindevertreter aus Oberloisdorf, Mannersdorf und Steinberg-Dörfl im Zuge des Treffens ist uns ein wichtiger Schritt zur schnellen Umsetzung des Bauprojekts gelungen“, so Bieler. „Das Gespräch mit den Bürgermeistern verlief im Konsens. Die Trassenführung wird in Absprache mit den Gemeindevertretern zu Beginn des nächsten Jahres bei Bürgerversammlungen vorgestellt.“

Dass die Bevölkerung vor Ort eingehend über die neue Situation informiert wird, ist vor allem den Bürgermeistern Rudolf Draskovits (Mannersdorf) und Manfred Jestl (Oberloisdorf) sowie ihrem ÖVP-Fraktionskollegen aus Steinberg, Vizebürgermeister Josef Krutzler, ein besonderes Anliegen. Aus ihrer Sicht geht es um wichtige Fragen, die noch zu klären sind, wie die konkrete Trassenführung, die Frage, ob die Straße kreuzungsfrei sein wird oder nicht, die bauliche Ausführung und der Übertrittspunkt nach Ungarn. „Jetzt geht es darum, die Bevölkerung so weit als möglich einzubinden, denn nun fallen wesentliche Entscheidungen für die Zukunft unserer Region Mittelburgenland“, so die Bürgermeister.