Erstellt am 18. Dezember 2013, 23:59

Stützpunkt in Oberloisdorf. Ab 1. Jänner / Oberloisdorfer Florianis übernehmen mit 1. Jänner von Unterpullendorf die Aufgaben der Stützpunktfeuerwehr.

 |  NOEN, BilderBox - Erwin Wodicka / wodi

Ab 1. Jänner 2014 ist die Feuerwehr Oberloisdorf neuer Stützpunkt für den Feuerwehrabschnitt VI. „Wir haben eine junge, motivierte Mannschaft“, erklärt Kommandant Richard Schrammel, warum sich seine Wehr für den Stützpunkt beworben hatte.

Unterpullendorfer Vorstand entschied Zurücklegung für Standort

Die Ortsfeuerwehren des Bezirks sind in mehreren Abschnitten organisiert, von denen jeder eine Stützpunktfeuerwehr hat, die über Aufgaben im eigenen Ort hinaus solche im gesamten Abschnitt wahrnimmt.

Bislang war Unterpullendorf Stützpunktfeuerwehr des Abschnittes VI, dem neben Oberloisdorf auch die Feuerwehren aus Groß- und Kleinmutschen, Frankenau, Unterloisdorf, Klostermarienberg, Mannersdorf sowie Rattersdorf und Liebing angehören.

„Da wir mit unserem Personalstand und den nicht vorhandenen Geräten nicht die Leistung erbringen können, die wir eigentlich müssten, wurde im Vorstand entschieden, dass wir diese Funktion zurücklegen“, begründete Unterpullendorfs Kommandant Rudolf Fercsak die Zurücklegung des Stützpunkts.

Bezirkskommandant bedankte sich für Arbeit

Von einer richtigen Entscheidung spricht auch Bezirkskommandant Martin Reidl, der sich für die jahrzehntelange Arbeit der Unterpullendorfer als Stützpunktwehr bedanken möchte. „Der Landesfeuerwehrkommandant hat alle Möglichkeiten abgewogen und dann entschieden. Es freut mich, dass die Oberloisdorfer mit vielen Ideen, viel Elan und gutem Willen den Stützpunkt übernehmen“, so Reidl weiter.

Er sieht auch aus einsatztaktischer Sicht Vorteile, da der neue Stützpunkt an der geplanten B61 a, der Verlängerung der S31, und genau in der Mitte des Abschnitts liegt.

Rüstlöschfahrzeug wird angeschafft

Der Gemeinderat hat am Donnerstag einstimmig die Anschaffung eines Rüstlöschfahrzeuges (RLF-A 2000) für die neue Stützpunktwehr beschlossen.

Die Kosten betragen etwa 360.000 bis 400.000 Euro, wobei die Hälfte vom Land gefördert wird. Die Wehr bietet im Zuge dessen ihr derzeitiges elf Jahre altes Tanklöschfahrzeug (TLF 1000) zum Verkauf an.