Erstellt am 20. Juni 2012, 00:00

Top-Leistungen belohnt. THEODOR KERY-PREIS / Der Golser Bildhauer Daniel Bucur und BVZ-Redakteur Wolfgang Millendorfer wurden neben anderen Künstlern bei der Verleihung ausgezeichnet.

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BEZIRK / “Er ist einer der interessantesten und unterhaltsamsten Literaten des Landes. Egal, ob er im Dialekt dichtet oder in der Hochsprache erzählt, immer ist er authentisch, humorvoll und einfallsreich“, erklärte Christine Marold in der Laudatio über BVZ-Redakteur Wolfgang Millendorfer. Er ist eine von 15 Persönlichkeiten aus dem Burgenland, die auf der Burg Lockenhaus von der Thedor Kery-Stiftung für herausragende Leistungen ausgezeichnet wurden.

„Wer Spitzenleistungen zum Wohle der Allgemeinheit vollbringt, soll vor den Vorhang gebeten werden“, betonte Stiftungs-Präsident Michael Gerbavsits. Seit der Gründung der Stiftung vor 36 Jahren wurden Preisgelder in einer Höhe von mehr als 2,5 Millionen Euro vergeben. Heuer wurden 29.000 Euro an die Preisträger ausgeschüttet. Die Preise wurden von Präsident Michael Gerbavsits gemeinsam mit seinem Stellvertreter Helmut Reiter und Landeshauptmann Hans Niessl übergeben. „Der Aufstieg des Burgenlandes ist ein Verdienst vieler Burgenländer und Burgenländerinnen und vor allem auch jener Persönlichkeiten, die heute geehrt werden“, meinte Niessl in seiner Ansprache.

Zu den Preisträgern in der Sparte Bildende Kunst zählt auch Daniel Bucur. Der Bildhauer wurde 1962 in Rumänien geboren und lebt seit 1992 in Gols. „Daniel Bucur versteht es vorzüglich, sich dem Element Holz spielerisch über dessen Materialvorgaben zu nähern“, meinte Laudator Nikolaus Eberstaller, ebenfalls Künstler aus Gols. In der Sparte Darstellende Kunst wurde Wolfgang Horvath ausgezeichnet, der das heuer zum zehnten Mall stattfindende Festival ORGELockenhaus und die „Kammerphilharmonie Lockenhaus“ begründet hat.

Erstmals wurde heuer der Wirtschaftsehrenpreis unter dem Namen Eugen Horvath -Wirtschaftspreis – er wurde in Gedenken an den im Vorjahr verstorbenen Gründer der Stiftung umbenannt – vergeben. Er ging an das Bit-Studio aus Eisenstadt.