Erstellt am 11. Februar 2015, 08:39

von NÖN Redaktion

9.706 Nächtigungen mehr. Die Zahl der Ankünfte im Mittelburgenland ist um 4,4 Prozent gestiegen, die der Nächtigungen um 3,7 Prozent.

Die Statistik im Detail: Während sich die Bezirkshauptstadt Oberpullendorf über ein Plus von 19,2 Prozent bei den Nächtigungen freuen kann, muss man in Neckenmarkt ein Minus von 22,3 Prozent hinnehmen.  |  NOEN, Statistik Burgenland, Gerald Bischof

Laut Tourismusstatistik 2014 sind im Mittelburgenland die Ankünfte von 108. 268 auf 113.069, also um 4,4 Prozent, gestiegen. Die Nächtigungen stiegen von 263.691 auf 273.397, was ein Plus von 3,7 Prozent bedeutet. Vonseiten des Regionaltourismusverbandes Blaufränkisch Mittelburgenland heißt es dazu: „Das Sonnenland Mittelburgenland steht bei Gästen weiterhin hoch im Kurs. Das vielfältige Angebot – welches von Familie, Wellness und Therme, über Sport und Kultur bis hin zu Wein und Kulinarik reicht – wird von unseren Gästen sehr gerne angenommen und auch geschätzt.“ Auffällig ist die Zahl aus Draßmarkt, die sich laut Tourismusverband dadurch ergibt, dass die Gemeinde erst im November 2013 Berichtsgemeinde geworden ist.

"In Zukunft wird sich einiges ändern"

Über das höchste Plus kann sich Oberpullendorf freuen. „Diese Entwicklung ist ganz erfreulich. Sie bestätigt unsere Bemühungen der vergangenen Jahre. Dazu zählen beispielsweise die Betriebsförderung für das Sporthotel Kurz und die Zuschüsse für Großveranstaltungen wie die Tennisstaatsmeisterschaften oder das Ungarische Symposium“, freut sich Bürgermeister Rudolf Geißler.

„Dies wirkt sich natürlich auch für die Handels- und Gastronomiebetriebe positiv aus. Der City-Check der Wirtschaftskammer vor einigen Jahren hat nur einen Schwachpunkt ergeben, dass wir zu wenig Beherbergungsbetriebe haben. Das war auch ein Grund, warum wir das Hotelprojekt des Habe D’Ere unterstützt haben, was die Nächtigungszahlen zusätzlich positiv beeinflussen wird.“

Das höchste Minus weist Neckenmarkt auf. Ortschef Hans Iby meint: „Man merkt, dass an allen Ecken und Enden trotz Qualität gespart wird. Wir wissen, dass wir ein Minus haben, das habe ich von den Unterkunftsgebern bereits gehört. Die Akzente, die vom Tourismusverband Mittelburgenland gesetzt wurden, haben nicht gegriffen und wir haben uns darauf verlassen, was den Verkauf unserer Region betrifft. Doch in Zukunft wird sich einiges ändern.“