Erstellt am 20. März 2013, 00:00

Trauer um Spitalschef. Herbert Pauer / Der 53-jährige Weppersdorfer, der Verwaltungsdirektor im Krankenhaus gewesen ist, ist am Donnerstag verstorben.

War 17 Jahre Verwaltungsdirektor: Herbert Pauer.  |  NOEN

OBERPULLENDORF /  Große Trauer herrscht im Krankenhaus Oberpullendorf. Der kaufmännische Direktor, Herbert Pauer, ist am 14. März auf tragische Weise in seinem Haus in Weppersdorf tödlich verunglückt.

„Wir verloren mit Herbert Pauer einen äußerst kompetenten und liebenswerten Kollegen“, zeigt sich die kollegiale Führung mit ärztlichem Direktor Herbert Tillhof, Pflegedirektorin Bettina Schmidt und dem stellvertretenden kaufmännischen Direktor Ingmar Falb tief betroffen.

„Es ist unfassbar. Noch kann ich mir nicht vorstellen, wie es ist, in das Krankenhaus zu kommen, ohne dass mich Verwalter Herbert Pauer beim Eingang erwartet“, teilt auch Gesundheitslandesrat Peter Rezar die große Betroffenheit. In den vergangenen 22 Jahren habe Pauer als führender Mitarbeiter in der Krankenhausverwaltung diesem Haus seinen Stempel aufgedrückt. „Sein freundliches entgegenkommendes Wesen haben sowohl die Vorgesetzten, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krankenhauses als auch die Patientinnen und Patienten, schätzen gelernt. Er war ein loyaler Mitarbeiter, der alle ihm übertragenen Arbeiten stets sehr gewissenhaft ausgeführt hat“, meint Rezar. Und weiter: „Sein Engagement, sein Fleiß und seine große Identifikation mit dem Krankenhaus Oberpullendorf sind beispielgebend. Sein plötzlicher, unerwarteter Tod ist nicht nur ein großer Verlust für das Krankenhaus sondern für uns alle, die ihn als loyalen Mitarbeiter und Freund ein Stückes seines Weges auf Erden begleiten durften.“

Große Trauer auch  in Weppersdorf

Von einem schweren Verlust für ihn persönlich wie auch für die Gemeinde spricht auch der Weppersdorfer Bürgermeister Erich Zweiler. Pauer war in seiner Heimatgemeinde seit 20 Jahren als Gemeinderat tätig. „Er war voller Pläne und ein sehr zuverlässiger Mensch. Für mich persönlich war er ein guter Freund“, so Zweiler.