Lutzmannsburg

Erstellt am 27. Juli 2016, 12:21

Therapie mit Pferden. Zu den 14 bereits ausgebildeten Österreicherinnen gesellen sich nun 11 weitere, die nun österreichweit durchstarten.

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Therapeuten und Pferdespezialisten trafen sich in Lutzmannsburg, um sich im „EAGALA Modell“ des pferdeunterstützten Wachstum und Lernen zertifizieren zu lassen. 32 Teilnehmer aus Österreich, Deutschland, Irland, Belgien, der Tschechischen Republik, Lettland und zwei Trainerinnen aus Südafrika und den USA trafen auf sechs Pferde am Ziegelofen in Lutzmannsburg.

In der direkten Erfahrung mit den Pferden wurde erarbeitet wie Pferde in Therapie und Beratung als wertvolle Interaktionspartner integriert werden können um Menschen in der Bearbeitung ihrer Ziele, Probleme und Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen. Zu den 14 bereits ausgebildeten Österreicherinnen gesellen sich nun 11 weitere, die nun österreichweit durchstarten.

"Pferde brauchen keine spezielle Ausbildung"

„Die Pferde brauchen hier keine spezielle Ausbildung, denn es wird mit den natürlichen Verhaltensweisen der Pferde gearbeitet. Somit geht es vonseiten der Pferde nur darum, dass sie natürlich und artgerecht gehalten werden. In der Arbeit nach dem ‚EAGALA-Modell‘ haben die Pferde viel Freiraum und entscheiden selbst, wie sie mit den Menschen in Kontakt kommen. Als Herdentiere suchen sie diesen Kontakt, sind neugierig, offen und im Hier und Jetzt“, schilderte Sandra Marth, Netzwerkkoordinatorin von EAGALA - Austria.

Die Pferdespezialisten im Team stellen sicher, dass es nicht nur den Menschen in dieser Arbeit gut geht, sondern auch den Pferden. Es wird immer vom Boden aus gearbeitet, um auch den Pferden ein freies Reagieren ermöglichen zu können. Es geht in dieser Arbeitsweise nicht darum, etwas über Pferde zu lernen, sondern etwas über sich selbst.