Erstellt am 28. Dezember 2011, 00:00

Treffpunkt für Jung und Alt. KIM ROZNYAK über die Erhaltung der Gasthäuser.

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Wie heißt es so schön: „Ein Geschäft eröffnen, ist leicht. Schwer ist, es geöffnet zu halten.“ In der heutigen Zeit ein Gasthaus einerseits zur besten Zufriedenheit der Gäste und andererseits zum Überleben für sich selbst zu führen, stellt sich für manchen Wirt als eine schwierige Aufgabe dar.

Beste Qualität zum günstigen Preis wird heutzutage von einem Wirt verlangt, auch mit der Größe der Portionen sollte nicht gespart werden. Ist der Gast einmal unzufrieden, wird er es sich beim nächsten Mal drei Mal überlegen, ob er nochmals zum gleichen Wirt gehen wird. Mundpropaganda ist bekanntlich die beste und intensivste Werbung, egal ob sie positiv oder negativ ausfällt. Bleiben die Gäste auf Dauer aus, wird es für den Wirt ein Ding der Unmöglichkeit, seinen Betrieb weiterzuführen beziehungsweise sich selbst und seine Angestellten weiter zu erhalten. Aber ohne Gasthaus im Ort fehlt ein Teil des Ortsbildes und ein Treffpunkt geht verloren. Deshalb ist es bewundernswert, dass das Gasthaus in Landsee mit einem neuen Pächter wiedereröffnet wird (Seite 17). Mit österreichischen und ungarischen Spezialitäten will man den Gast wieder zum Wirt’n locken.

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k.roznyak@bvz.at