Erstellt am 23. Juli 2014, 09:30

von NÖN Redaktion

Müll fing Feuer: Großbrand vereitelt. Dank modernster Technik, gut geschultem Personal und raschem Eingreifen der Feuerwehr entstand praktisch kein Schaden.

Im Keim erstickt: Schon bei der Enstehung konnte der Brand gelöscht werden.  |  NOEN, Stadtfeuerwehr

Bereits im Keim konnte am Freitag ein Brand beim Umweltdienst Burgenland (UDB) erstickt werden. Abends gegen halb sieben Uhr schlug das Rauchgasansaugsystem erstmals Alarm. In der allgemeinen Aufbereitung, jener Halle, wo der Müll übernommen wird, hatte gelagerter Abfall Feuer gefangen. Da zu diesem Zeitpunkt noch Personal vor Ort war, konnte dieses den Brand quasi bei seiner Entstehung rasch selbst löschen. Nach Rücksprache mit der Geschäftsführung wurde eine Brandwache vom Unternehmen eingerichtet und ein Angestellter kontrollierte in periodischen Abständen den Ort, wo das Feuer ausgebrochen war.

"Kleinbrand konnte rasch bekämpft werden"

Kurz nach einer Nachschau entstand im Kern des ersten Brandes erneut eine Rauchentwicklung. „Zu Betriebszeiten können wir den Alarm quittieren, außerhalb geht dieser umgehend an die Brandmeldezentrale“, berichtet Umweltdienst-Geschäftsführer Rudolf Haider. Deshalb heulten um 3.40 Uhr in Oberpullendorf die Sirenen. Die Stadtfeuerwehr rückte rasch mit dem Kommandofahrzeug und dem neuen Tanklöschfahrzeug 4000 zum Einsatzort aus.

„Der Kleinbrand konnte rasch mittels Hochdruck und C-Rohr bekämpft werden. Danach wurde noch mit der Wärmebildkamera nach Glutnestern gesucht. Nach über einer Stunde konnte die Stadtfeuerwehr Oberpullendorf wieder einrücken. Durch die rasche Alarmierung und das flotte Vorgehen konnte ein Großbrand abgewendet werden“, heißt es von der Stadtfeuerwehr, die mit neun Mann im Einsatz stand.

"Unsere Leute sind super geschult"

Das sehen auch die Umweltdienst-Geschäftsführer Rudolf Haider und Helmut Löffler so. „Es ist quasi kein Schaden entstanden. Wir sind im Brandschutz österreichweit top“, erklärt Löffler. Nachdem es im Juli 2009 sowie im Mai und Juli 2010 zu Bränden beim Umweltdienst gekommen war, hatte man intensiv an neuen Sicherheitsmaßnahmen gearbeitet und auch einiges Geld für modernste Sicherheitstechnik wie eine Überwachung durch Wärmebildkameras in die Hand genommen. „Unsere Leute sind auch super geschult“, ergänzt Haider. „Die Übungen machen sich im wahrsten Sinn des Wortes bezahlt."