Erstellt am 10. Februar 2016, 09:55

von NÖN Redaktion

Verbesserungen für Pendler. Mehr Platz gibt es im 5.35 Uhr-Frühzug nach Wien. Seit Montag gibt es eine neue Spätverbindung von Wien nach Deutschkreutz.

 |  NOEN, ÖBB
Die zum zehnten Mal durchgeführte Pendler-Umfrage der Arbeiterkammer zeigt, dass die Zahl der unzufriedenen Pendler sowohl, was die Pünktlichkeit der Züge als auch die Ausstattung und den Komfort betrifft, entsprechend dem Trend der vorangegangenen Umfragen weiterhin abnehmend ist.

Neuer Fahrplan sorgte für Ärger

Für einigen Ärger unter den Bahnpendlern sorgte aber der neue Fahrplan, der aufgrund der Voll-Inbetriebnahme des Wiener Hauptbahnhofes einige Änderungen mit sich gebracht hat. Nur 11 Prozent der Umfrage-Teilnehmer sagten, dass der neue Fahrplan Verbesserungen für sie bringt, 86 Prozent beklagten Verschlechterungen, die hauptsächlich mit längeren Fahr- und Wartezeiten begründet wurden.

Die Raab-Ödenburg-Ebenfurter Eisenbahn AG hat seit Montag die Verkehrszeit der Zugverbindung ab Wien um 21.53 Uhr über Wiener Neustadt und Wulkaprodersdorf nach Deutschkreutz angepasst. Die Umsteigezeit in Wiener Neustadt wurde von 22 auf fünf Minuten verkürzt, um eine attraktive Spätverbindung von Wien nach Deutschkreutz zu schaffen.

Sitzplatzangebot und Abfahrtszeiten verbessern

Reagiert wurde auch auf die Kritik, dass es im 5.35 Uhr-Zug ab Wulkaprodersdorf zu Engpässen beim Sitzplatzangebot kam. Seit 1. Februar verkehrt der Zug mit einem zweiten Triebwagen, wodurch die Zahl der Sitzplätze verdoppelt wurde. Ab September 2016 sollen außerdem fünf neue Triebwagen auf den Strecken Deutschkreutz-Wulkaprodersdorf-Wien und Pamhagen-Wien zum Einsatz kommen, was Sitzplatzkapazitäten und Fahrkomfort steigern wird.

Auch die ÖBB wollen ab dieser Woche das Sitzplatzangebot bei einzelnen Zügen erweitern und einige Zug-Abfahrtszeiten besser an die Bedürfnisse der Schüler anpassen.