Erstellt am 18. Januar 2012, 08:29

Verhandlung ist fixiert. GERICHT / Der ehemalige Abwasserverband Mittleres Burgenland-Obmann Dorner muss sich vor Gericht verantworten.

Muss sich vor Gericht verantworten: Heinrich Dorner, Ex-Obmann vom Wasserverband Mittleres Burgenland.  |  NOEN
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LACKENBACH / Schwerer gewerblicher Betrug wird dem ehemaligen Obmann des Wasserverbandes Mittleres Burgenland, Heinrich Dorner, vorgeworfen.

Am 16. Feber findet die  Verhandlung statt

Wie die BVZ berichtete, waren die Auslöser angeblich verrechnete Kilometergelder für nie gefahrene Kilometer, Autobahnvignetten, die auf Privat-Pkw geklebt worden sein sollen sowie der angebliche Kauf eines Wäschetrockners und eines Geländers auf Verbandskosten, welches aber nie beim Verband installiert wurde. Nun ist es fixiert: Am 16. Feber muss sich Heinrich Dorner vor dem Gericht in Eisenstadt verantworten. Dem ehemaligen Obmann drohen laut Bernhard Kolonovits, Leiter der Medienstelle des Landesgerichtes, im Falle eines Schuldspruches ein bis zehn Jahre Freiheitsstrafe. Auch die beiden Mitangeklagten müssen sich laut Kolonovits am gleichen Tag dem Gericht stellen. Bei einem Schulspruch müssen sie mit bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe rechnen. Peter Heger, jetziger Obmann des Abwasserverbandes Mittleres Burgenland, findet, dass der Fall endlich bereinigt werden muss, und ist froh, dass endlich die Verhandlung stattfindet. „Wir wollen nichts anderes als unser Geld zurück, sind auch mit einem Anwalt vertreten“, so Obmann Heger.