Erstellt am 28. April 2012, 14:19

Verletzter Präsenzdiener beschäftigt Polizei. Ein Vorfall, bei dem ein Präsenzdiener in der Nacht auf Samstag eine Bauchverletzung erlitten hat, beschäftigt die Polizei in Oberpullendorf.

Der 20-Jährige war laut ORF Burgenland ins Spital gebracht und dort notoperiert worden. Wie es zu der Verletzung gekommen war, war am Samstagnachmittag noch Gegenstand von Ermittlungen.

Der 20-Jährige wollte gegen 4.00 Uhr nach Hause und wartete auf einem Parkplatz in Oberpullendorf auf den Discobus. Über die anschließenden Ereignisse gibt es unterschiedliche Aussagen. Wegen des Vorfalls war auch die Polizei verständigt worden. "Die ersten Aussagen waren, er sei gestürzt, vermutlich in Glasscherben", sagte ein Beamter auf Anfrage.

Nach Informationen der Landessicherheitszentrale (LSZ) wurde der Verletzte mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus Oberpullendorf gebracht. Ursprünglich sei eigentlich eine Beckenverletzung gemeldet worden, hieß es.

Im Spital wurde der 20-Jährige laut ORF Burgenland notoperiert: Nach Angaben des operierenden Arztes gegenüber Angehörigen des Verletzten soll es sich um keine Schnittverletzung, sondern um eine Stichwunde gehandelt haben. Der junge Mann sei außer Lebensgefahr, aber noch nicht ansprechbar.

Aufgrund der Wunde lasse sich nicht sagen, was passiert sei, so ein Ermittler: "Wir wissen vom behandelnden Oberarzt, dass die Bauchdecke nicht durchstoßen ist und dass eine Muskelverletzung mit einer Blutung vorliegt." "Es wird jetzt noch ermittelt", erklärte der Beamte. Inzwischen habe man zwei Zeugen eruiert, die bei dem Vorfall dabei gewesen sein sollen. Nun müssten noch weitere Befragungen durchgeführt werden.