Erstellt am 25. September 2013, 10:08

Verordnung für Tiere. Weppersdorf | Einstimmig beschlossen wurde eine Verordnung, die das Halten von Tieren, insbesondere von Hunden, betrifft.

Gemeinderat  |  „In letzter Zeit gab es vermehrt Beschwerden am Gemeindeamt, was Tiere angeht“, so begründete Bürgermeister Erich Zweiler die Aufnahme des Tagesordnungspunktes „Verordnung über das Halten von Tieren, insbesondere von Hunden“.

Besitzer müssen Verunreinigungen der Tiere verhindern

In dieser wird festgehalten, dass beim Halten von Tieren, besonders beim Halten von Hunden, darauf Bedacht zu nehmen sei, dass weder Lärm noch Geruchsbelästigung in ungebührlicher Art und Weise hervorgerufen werde.

Auch haben Besitzer oder Verwahrer von Hunden dafür Sorge zu tragen, dass die Tiere keine Gehflächen wie Gehsteige oder Gehwege, öffentliche Grünanlagen und Plätze, Kinderspielplätze, ähnlich frequentierte Stellen und private, nicht eingefriedete Grundstücke verunreinigen.

Hunde außerhalb von eingefriedeten Grundstücken seien an der Leine zu führen oder müssen einen Beißkorb tragen, hält die Verordnung fest. Bei Ansammlungen von Personen, wie Veranstaltungen, haben Hunde, sofern das Mitnehmen erlaubt ist, einen Beißkorb zu tragen und sind an der Leine zu führen.

Polizei kann Nicht-Einhaltung strafen

Für Hunde, die zur Führung Blinder, zur Jagd (während dieser) oder im Hilfs- und Rettungswesen eingesetzt werden sollen, gilt die Verordnung nicht. Gemeinderat Martin Sonnleiter meinte, dass die Verordnung sinnvoll sei. „Aber wer kümmert sich um die Einhaltung?“, wollte er wissen. Der Bürgermeister erklärte, dass wenn eine Gemeinde eine derartige Verordnung beschließe, die Polizei deren Nicht-Einhaltung strafen könne.

Die Verordnung wurde vom Gemeinderat einstimmig beschlossen.

Lesen Sie dazu auch den Kommentar von BVZ-Redakteurin Elisabeth Tritremmel: